" Ich sags dir.... Wer dort trinkt, riskiert bisweilen nicht nur sein Geld zu verlieren. Manchmal ists auch die Ehre beim Kartenspielen. Man sagt die Besitzerin schmeisst gerne mit dem nassen Lappen und vom Dreck am Tisch kriegt man unschöne Pusteln aber der Rausch ist echt und billig, von dem hat man auch am nächsten Tag noch etwas, überlegs dir. Aber das Bier ist günstig und der Eintopf ist deftig. Da kriegst du wenigstens etwas fürs Geld. Woher das Fleisch kommt, fragste' besser nicht zu laut... Die Besitzerin der Taverne ist stets bereit dir gegen die richtige Münze nachzuschenken, verteilt dir aber auch gerne einen Tritt zur Tür hinaus, wenn du kotzen könntest oder dumme Fragen stellst.. Sie is hübsch wie sie garstig sein kann und Unberechenbar wie der Wind selbst."
Am Hafen in einem Reparatur-Dock Gestell ruht nach einer aufregenden Ankunft, die ehemalige zweimaster Brigg der Handelsfamilie Kalestris mit dem Namen "Brise". Die früher leuchtend roten Segel, wurden zu Sonnensegeln umgetakelt und mit einigem Schwemmgut wurde mehr Platz für einen Gastraum auf dem Deck geschaffen, wo man zum Leidwesen der nahen Anwohner gelegentlich das aufgebrachte Grölen der Seemänner hörte die dort ihre Heuer vertranken und verspielten. Der Letzte Mast, der der Taverne ihren Namen verleiht, reckt ein wenig unsymetrisch zur Kuppel hinauf und erzählt die Geschichte, der Ankunft dieser Ungewöhnlichen Herberge. Viele Laternen mit bunten Gläsern erleuchten in der Nacht die Rah und die Wanden.
Sie kam in der Nacht nach einem Schweren Sturm, mehr Schlecht als Recht, landete sie dort am Hafen und blieb einfach dort. Hilfesuchende und Durstige Reisende sind Willkommen, doch nichts gibt es auf der Insel umsonst.