• Name des Charakters:

    Lelia Aschemond


    Volkszugehörigkeit:

    Auch wenn manche Leute munkeln, ich hätte auch etwas von einer Nymphe oder einer Elfe. Vielleicht ist es auch von jedem etwas, wobei Hörner und Ziegenbeine ein unverkennbares Zeichen einer Satyrin darstellen.


    Herkunft:

    Silberwald


    Geburtstag:

    Unbekannt


    Beschreibe Deinen Charakter äußerlich:

    Mein Haar ist hell, fast silbern wie der Mond, der sich in meinem Haar spiegelt, während meine dunklen Hörner einen starken Kontrast dazu bilden. Meine Haut ist ebenso hell, die Arme zart und muskulös. Ich trage gerne Kleidung aus natürlichen Stoffen und Leder, die sich sanft an meine Haut schmiegen. Meine Hufe sind am Ende dunkel, das Fell an den Hüften etwas heller passend zu meinem Haar. Ich bin schön, zumindest hat man mir das schon des Öfteren gesagt.


    Beschreibe sein Innenleben, seine Meinungen, wie andere ihn wahrnehmen:

    Wie es in mir drinnen aussieht? Ich schätze einmal, da gibt es Knochen und ein wenig Fleisch und Blut … Oh, ihr meintet meine Gedanken. Ist das nicht ein bisschen zu persönlich? Nun ja … ich würde mich als durchaus bescheiden bezeichnen. Gut, vielleicht sitzt hin und wieder der Schalk in meinem Nacken. Warum auch nicht? Das Leben ist auch so ernst genug. Spiele ich meine Lyra, so weiß ich durchaus zu verzaubern. Denn ich bringe Freude, Trauer, Licht und Finsternis in die Welt. So sagt man es sich, aber möglicherweise ist mein Spiel auch nur ein Spiegel dessen, was ihr nicht selbst zu sehen wagen würdet.


    Erzähle uns ein wenig aus dem Leben Deines Charakters / seiner Vergangenheit:

    „Sieh mal … das würde doch passen“, vernahm ich die dunkle Stimme meines einstigen Mentors, als er auf ein Stück Treibholz deutete das schon seit einer Weile auf dem Spiegelsee trieb und als hätte es plötzlich eine Entscheidung getroffen. „Ich wette, du schaffst es nicht die Haare eines schlafenden Einhorns zu stehlen“, forderte mich mein bester Freund Finlow wieder einmal auf etwas furchtbar Dummes zu tun. Aber was erwartet man sich sonst von einem geflügelten kleinen Mann? „Und was wirst du in der Zwischenzeit tun?“ Ein wissendes schelmisches Grinsen wurde mir entgegen gebracht. Doch ich staunte nicht schlecht, als er mir noch am selben Abend stolz seine Glöckchensammlung präsentierte. So wurde nach und nach zusammen getragen was später mein werden sollte. Sorgsam zusammen gestellt und gebaut, geweiht auf einer Lichtung während einer Mondfinsternis, wo der Tau der Nacht und das fahle Licht das Holz versiegelt hatten. Noch heute entstehen während des Spielens kleine Blüten, die aus irgendeinem Grund auf meine Emotionen reagieren. Diese werden jedoch sofort zu Staub, wenn die Musik verstimmt. Diese besondere Eigenschaft meiner birnenförmigen Streichlyra hat mir den Beinamen Aschemond eingebracht. Ein Stück meiner Heimat, die ich schon früh verlassen habe um … meiner wahren Bestimmung zu folgen. Zumindest habe ich mir das einst eingeredet.


    Ich weiß nicht mehr, wie und warum es geschah... als sich unsere Blicke trafen, die erste Berührung oder war es der erste Kuss oder die erste gemeinsame Nacht? Ich war Feuer und Flamme für ihn, jener vom Volk der Menschen. Geblendet von den schönen Dingen um ihn herum konnte ich sie nicht sehen. Die goldenen Fesseln, die sich immer enger um meinen Körper schlangen und mir die Luft zum Atmen nahmen. Ich war von einer einer einfachen Musikerin, die von Dorf zu Dorf zog zu seiner Mätresse geworden. Die feinen Leute flüsterten hinter meinem Rücken, bedachten meine Hörner mit Argwohn, sodass mich mein Geliebter bat sie zu verstecken. Sie mieden mich, wo es nur ging … oder machten gar seltsame Tiergeräusche. Ich redete mir ein, dass es mir nichts ausmachte. Dass ich über den Dingen stand und dennoch. So schön es auch im inneren der Mauern dekoriert war, es war nichts weiter als ein Gefängnis, ein goldener Käfig aus dem es kein Entrinnen gab. Und so fasste ich schweren Herzens einen Plan, um meine Freiheit wieder zu erlangen.


    Ich wartete auf ein besonderes Ereignis, denn es musste mit einem großen Knall enden. Das Fest des Erwachens. Während der Adel emsig damit beschäftigt war, sich zu treffen und Verlobungen, wie Viehhandel auszuspielen und die Priester ihren Segen zu Heucheleien gaben, entschied ich mich, dass es nun endlich an der Zeit war für „echtes“ Erwachen.


    Inmitten des Eröffnungstanzes trat ich vor, zog meine Lyra und spielte. Es war kein sanftes Lied, um den Tänzern den Tag zu versüßen. Die Glöckchen schrillten, ehe das Lachen in den Kehlen der Höflinge erstarb. Die Magie der Lyra verselbstständigte sich. Das Fest des Erwachens wurde zur bitteren Wahrheit. Dort wo eben noch zarte Bande geknüpft werden sollten, brachen Geständnisse hervor, die einem die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Intrigen wurden laut und die ehrsame Fassade des Adels zerfiel zu Staub. Ein regelrechter Tumult brach los.


    So trat ich noch ein letztes Mal vor dem Baron, dem ich einst mein Herz geschenkt hatte und sah ihm in die Augen. Ich riss mein Tuch vom Kopf und ließ das schöne goldene Kleid, das er mir geschenkt hatte zu Boden fallen. Ein neckisches Grinsen lag auf meinem Gesicht, ehe ich mich mit einem Kuss von ihm verabschiedete und so wie mich die Natur geschaffen hatte mit klappernden Hufen an den Wachen vorbei nach draußen trat.


    Nun ja … was soll ich dazu noch sagen? Im Nachhinein gesehen hätte ich so manches vielleicht anders machen können, aber dieses Ereignis hat mir einen gewissen Ruf verschafft, aber nicht bei Jedem. Die Wahrheit verstummte nach und nach hinter Gerüchten, jemand hätte sich wohl einen Scherz erlaubt und einen Schuss Schnaps in den Wein getan... eine banale Erklärung. Vielleicht ist es besser so, als hätte jemand einen Strick um meinen Hals gelegt. Es ist bitter und süßlich zugleich. Wie auch immer … nun bin ich frei … und bereit für neue Abenteuer.


    Anmerkungen / Fragen:

    So, es ist jetzt ein bisschen anders geworden als zunächst geplant. Hoffe es passt trotzdem und ich habe mir nicht zu viele Freiheiten genommen. :rolleyes:

    „Hinter jeder Note liegt ein Schweigen, das tiefer ist als das Meer; dort, wo die Schatten ihre wahren Namen flüstern.“

    Edited once, last by Lelia (March 15, 2026 at 12:13 PM).

  • Ist sie denn eine Zaubersängerin, ohne das zu wissen?:/

    Hab viel Spaß!;)

  • Ja, da bin ich mir gerade nicht sicher, ob es nicht auch am Instrument liegt (Holz das im Spiegelsee getränkt wurde, mit Einhornhaar, der Weihe und den Glöckchen, woher auch immer die stammen) oder an einer Kombination einer verborgenen Fähigkeit und dem Intrument.

    Danke, das ging ja einfach. :)

    „Hinter jeder Note liegt ein Schweigen, das tiefer ist als das Meer; dort, wo die Schatten ihre wahren Namen flüstern.“

  • Valea March 30, 2026 at 12:20 PM

    Added the label [Erledigt]

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