Mir ist grad aufgefallen, dass der Discord-Link wohl nicht mehr will
Posts by Brennan
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Der Platz war um diese Stunde noch ruhig. Ein paar Leute kamen und gingen, blieben kurz am Stand stehen und verschwanden dann wieder in den Straßen Nir'alenars.
Brennan trat schließlich ebenfalls unter den lindgrünen Baldachin. Sein Blick fiel kurz auf das Schild, bevor er die Einladung auf den Tisch legte.
Floris hob den Kopf, suchte seinen Namen in der Liste und machte einen kleinen Haken.
„Einladung?“
„Hm.“ Mehr Antwort brauchte es offenbar nicht.
Sie griff in die Schachtel neben sich und zog einen der schmalen, versiegelten Umschläge hervor. Kurz darauf schob sie ihn über den Tisch.
„Nicht hier öffnen…“, fügte sie verschwörerisch hinzu.
Ein kaum sichtbares Lächeln huschte über das Gesicht des Händlers.
„Dann werde ich mich wohl beherrschen müssen.“
Er steckte den Umschlag in seinen Mantel und wandte sich mit eine Gruß wieder zum Gehen,.
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Amelies Frage blieb einen Moment zwischen ihnen beiden in der Luft.
Brennan hob den Blick wieder zu ihr, doch diesmal blickte er nicht Amelie an. Stattdessen glitt sein Blick über den dunkler werdenden Himmel über dem Palast. Die ersten Lichtmuscheln brannten und ihr sanftes Leuchten spiegelte sich in den dunklen Steinplatten die die Wege rund um den Palast der Nacht bildeten,
Er hätte es auch gerne gewusst. Was Shirashais Absicht war. Vielleicht sogar mehr, als er es sich selbst eingestehen wollte. Aber Shirashai erklärte ihre Wege nicht. Ihren Willen erkannte man oft erst später.. oder man erkannte, dass man einer Laune der Göttin zu viel Bedeutung beigemessen hatte.
„Wenn sie will, dass wir es verstehen“, sprach der Vogelhändler leise „wird sie es uns zeigen.“
Brennans Blick glitt zurück zu Amelie. Ein Lächeln glitt über seine Lippen.
„Es hat mich gefreut, Amelie. Wir sehen uns wieder.“, sagte Brennan und gab sich alle Mühe, es wie eine Feststellung klingen zu lassen.
Und irgendwo war es das auch. Denn Nir'alenar war nicht so groß, dass zwei Gläubige sich dauerhaft aus dem Weg gehen konnten. Und doch schwang in seinen Worten der leise Hauch einer Frage mit hinein. Hoffnungsvoll. Als würde Brennan dieses Wiedersehen selbst herbeisehnen.
Er verbeugte sich erneut vor der Priesterin und verschwand mit einem gemurmelten „Schatten über allem.“ selbst in jenen Schatten, die mit der aufkommenden Nacht über den Palast krochen.
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Du hast Recht.
Die Worte hingen schwer in der Luft.
Du hast Recht.
Drei Worte, nicht mehr, nicht weniger. Drei Worte, die in der richtigen Situation alles verändern konnten. Worte, die im Streit gesprochen warm und einlenkend wirken mochten. Worte, die Hoffnung geben und Versöhnung einleiten konnten. Drei Worte, die für Brennan jetzt jedoch einem kalten Stich gleichkamen.
Brennan ließ den Blick kurz über die Dunkelheit des Palastes gleiten. Und obwohl Amelie mittlerweile einige Meter entfernt stand, verblasste der Duft des Nachtjasmins, wurde verdrängt durch Rosen. Amelies Rosen. Brennan sah zu ihr rüber.
Du hast Recht.
Mehr hatte sie nicht gesagt. Mehr hatte er nicht bekommen. Sie hatte ihn nicht gefragt, was die Jahre aus ihm gemacht hatten. Sie hatte nicht wissen wollen, was seine Entscheidung gegen die Priesterschaft begünstigt hatte. Sie hatte nicht einmal versucht, ihn zu verstehen, sondern ihm nur die kalte Schulter gezeigt. Und sie war es jetzt, die mit erhobenem Kopf da stand. Mit einer tiefen Ruhe, die Brennan früher nicht so an ihr erlebt hatte. Der Vogelhändler bemerkte, dass sich nebem dem kalten Stich ein anderes Gefühl regte. Er war.. stolz.
Stolz auf Amelies Weg. Stolz auf ihre Stärke. Stolz auf die Distanz, die sie jetzt halten konnte. Stolz, wie nah sie Shirashai war. Und doch traf dieser Stolz ihn. Wie etwas, das man bewundert und gleichzeitig verliert.
Er senkte den Blick. Man muss sich entscheiden. Und Entscheidungen forderten immer ihren Preis. Dieser Preis war nie verborgen gewesen. Brennan hatte ihn nur vergessen. Jetzt spürte er ihn wieder - kalt und unwiderruflich wie die ewige Nacht. Er hatte ihn selbst gewählt.
Einen Moment blieb er noch stehen, dann setzte er sich doch langsam in Bewegung. Nur wenige Schritte, bis die Distanz zwischen ihnen kleiner wurde. Nicht so nah wie früher. Nur nah genug.
Als Brennan den Kopf neigte, galt diese Geste nicht mehr Amelie. Sie galt der Priesterin.
„Schatten über allem.“
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Die Abenddämmerung wurde tiefer, das Blau wurde dunkler. Der Duft des Nachtjasmins hing warm und schwer über den Blumenbeeten, während Brennan meinte, in der Ferne den eigenwilligen Ruf eines Ziegenmelkers zu hören. Amelie löste sich ein paar Schritte von ihm und Brennan ließ sie gehen.
Er rührte sich nicht. Aber etwas an ihm veränderte sich – kaum sichtbar, ein Fokus, der sich schärfte.
Sein Blick folgte ihr, ruhig, aufmerksam, als würde er sich jede ihrer Bewegungen merken.„Doch.“ Seine Stimme war leise, aber sie schnitt dennoch deutlich durch die Stille.
„Man muss sich entscheiden.“
Er hob den Kopf ein wenig, sah hoch in die Kuppel, in der man die ersten Lichtmuscheln erahnen konnte.
„Alles andere verliert man irgendwann.“
Diesmal machte er keinen Schritt auf sie zu. Er ließ die Distanz zu.
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Die Stufen führten Brennan und Amelie vor den Palast, wo die Abenddämmerung die Steinplatten in goldenes Licht hüllte. Der Tag wich, die Nacht bahnte sich langsam ihren Weg.
ür Brennan die schönste Zeit des Tages.
Der Vogelhändler ging nicht schnell, aber zielstrebig genug, dass klar war: Er wusste, dass Amelie hinter ihm war. Er blieb erst stehen, als die Kühle des Tempels komplett hinter ihnen lag, die Restwärme des Tages sich um sie gelegt hatte. Brennan atmete tief ein.
Sie standen nahe der säuberlich angelegten Blumenbeete des Palastes. Schwarze Rosen vermischten sich hier mit dem intensiven Duft des Nachtjasmins.
„Hier draußen… lässt es sich leichter denken“, begann Brennan fast entschuldigend, bevor er sich zu Amelie umdrehte und sie ansah.
„Erinnerst du dich? Damals, im Park, als ich dir das erste Mal von Shirashai erzählte?“ Ein melancholisches Lächeln schlich auf seine Züge, sein Blick suchte ihren.
„Ich wusste damals nicht, ob ich dich küssen oder dir den Weg zu Shirashai zeigen sollte.“ Er senkte den Blick für einen Moment. „Heute sehe ich, dass sie die Wahl längst getroffen hatte..."
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Brennan folgte Amelies Blick zur Statue Shirashais und ließ ihn dort ebenfalls einen Moment ruhen. Die feinen Züge der Schattengöttin – wie oft hatte er sie schon schweigend, ja gar schwärmend studiert?
Dann blickte er wieder zu Amelie. Ernst sprach er weiter. Und doch war da eine gewisse Leichtigkeit in seiner Stimme...
„Wenn sie uns hierher geführt hat …“
Er ließ sich Zeit, sah noch einmal zu Shirashais Abbild und wieder zurück.
„… dann sicher nicht, damit wir schweigend vor ihr stehen.“
Brennan ging einen Schritt auf Amelie zu. Nicht nah genug, um aufdringlich zu wirken – aber nah genug, um den Abstand bewusst zu verändern. Sein Blick hielt ihrem stand. Ruhig. Direkt. Und obwohl eine tiefe Ernsthaftigkeit in diesem Blick lag, wich das Lächeln auf seinen Lippen nicht.
Dann, ohne weitere Vorwarnung, drehte er sich zur Seite – dorthin, wo die marmornen Stufen aus dem Palast führten.
Die Bewegung war fließend, selbstverständlich, als wäre seine Entscheidung längst gefallen.„Komm.“
Er warf einen kurzen Blick über die Schulter, als wäre es selbstverständlich, dass sie ihm folgen würde.
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So wie Brennan nun vor Amelie stand, wirkte seine Haltung wesentlich entspannter als noch vor einigen Augenblicken. Es schien fast, als hätte Amelies letzter Satz etwas in ihm gelöst - etwas, dass ihn zu seiner alten Selbstsicherheit hatte finden lassen. Als würde plötzlich so vieles einen Sinn ergeben. Die Schulter hingen locker, die Hände nicht mehr in den Taschen verankert und das Lächeln.. das Lächeln war genau jenes, wie Amelie es vor Jahren so oft bei ihm gesehen hatte.
"Shirashais Wege sind unergründlich und mein Glaube an sie ist weiterhin stark." Er nahm den Blick nicht von Amelie. Doch irgendetwas darin veränderte sich. Wurde… wacher. Aufmerksamer.
„Ich denke, es ist kein Zufall, dass wir uns hier begegnen.“
Kein Zögern.
Keine Frage.
„Nicht jetzt. Nicht, wenn sie uns beide wieder an denselben Ort führt.“
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Brennan senkte den Blick für einen Moment. Amelies verschränkte Arme, das erhobene Kinn, diese kühle Unnahbarkeit – sie musste nichts sagen, um deutlich zu machen, wie viel Abstand zwischen ihnen lag. Sie, die den Weg als Priesterin zu Shirashai gefunden hatte und er, der...
Er hob den Kopf wieder. Und für einen flüchtigen Augenblick trafen sich ihre Blicke und in beiden war mehr als nur Distanz. Etwas, das sich nicht ganz greifen ließ. Eine.. Erinnerung?
Sein Atem stockte kaum merklich.
Dann wandte sie sich ab, begann umherzuwandern.
Brennan ließ sich einen Herzschlag Zeit, bevor er ihr folgte. Nicht direkt hinter ihr oder drängend, sondern ihren Weg aufnehmend, ohne sie wirklich stören zu wollen. Den Abstand zwischen ihnen ließ er bestehen. Bewusst.
„Ich?“ Ein leises, fast nachdenkliches Lächeln zog über seine Lippen. „Nein…“ Die Schritte waren ruhig, klangen gleichmäßig auf dem Marmor. „Ich war nicht hier.“
Einen kurzen Moment hob er seinen Blick leicht, sah zu Amelie, als würde er etwas abwägen, bevor er weitersprach. „Meine Heimat hat mich eine Weile festgehalten. Shay'vinayar.“ Die Worte klangen ruhig, fast beiläufig. „Einige Jahre.“
Sein Blick blieb auf Amelie liegen und Brennan blieb stehen. Ein Schatten huschte über sein Gesicht. Er schien erneut zu zögern, ob das nächste überhaupt etwas war, das ihr etwas bedeutete – ob sie je gewusst hatte, welchen Weg er einst hatte einschlagen wollen.
"Ich... ich habe mich dagegen entschieden. Gegen den Weg eines Priesters." Dann blieb er still.
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Wie wäre es mit einem völlig unrealistischem Treffen in einer Kneipe?

Tamrin: also wenn du Lust hast:
Oooookay, falls jemand all sein Geld verlieren möchte ... Noch eine Runde!

Bisher hat sich noch keiner an Taras Tisch getraut.

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Für einen Moment blieb Brennan still. Nicht erstarrt, mehr so.. als würde er innerlich einen Schritt zurücktreten, um wieder Boden unter den Füßen zu finden. Die Schultern richteten sich noch ein Stück, der Atem wurde ruhiger. Die Hände in den Manteltaschen entspannten sich, ohne die Taschen zu verlassen.
Als er wieder zu ihr sah, war da etwas Vertrautes zurück. Ein leiser Zug um den Mund, der andeutete, dass er sich wieder gefangen hatte.
„Lange her“, sprach er ihr nach und diesmal klang es nicht brüchig. Ein Hauch von Wärme schlich sich in die Worte, kaum merkbar, aber da. Ihr amüsiertes Lächeln ließ seine Braue minimal zucken. Nicht gekränkt. Eher… getroffen, aber auf eine Art, die sich lebendig anfühlte.
„Verwundert?“ Das altbekannte Lächeln schlich sich auf die Lippen des Vogelhändlers.
„Ich hätte nur nicht gedacht, dass du mich nach all der Zeit noch erkennst..."
Ein kaum merkliches Zögern. „…wobei.“ Sein Mund zuckte leicht.
„Das ist nicht ganz wahr.“
Sein Blick glitt über ihr Gesicht, blieb an ihren Augen hängen. Nicht zu lange. Gerade so, dass es spürbar war. Einen Herzschlag lang. „Du hast dich verändert“, sagte er leiser. „Aber… das steht dir.“ Diesmal hielt er ihrem Blick bewusst stand.
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Erst als seine Ferse den Boden berührte, merkte Brennan, dass er gerade dabei war, einen Schritt rückwärts zu gehen. Sein Atem setzte kurz aus, seine Schultern zogen sich zusammen, als wollten sie ihn vor einem Schlag schützen und die Hände in den Manteltaschen verkrampften sich.
Instinktiv wollte sich sein Körper für die Flucht entscheiden. Zurück in die Schatten. Wie so oft.
Eine Reaktion, die Brennan ärgerte.
Für eine Mikrosekunde atmete er bewusst schwer ein. Aus. Schob die Schultern nach vorne und trat dann heraus aus dem Dunkel, das die Säulen auf ihn warfen. Diesmal würde er nicht den Rückzug antreten. Nicht noch einmal.
"Ich... Du.." Brennans Stimme setzte nicht sicher an. Ein kurzer Bruch, kaum hörbar. Sein Adamsapfel hob sich als er schluckte, während seine Finger im Stoff der Manteltaschen nach Halt suchten.
Brennans Blick blieb auf Amelie. Zu lange. Zu direkt. Sie stand nicht einfach nur vor ihm. Sie gehörte hier hin. Trug Shirashai nicht mehr nur noch in Worten, sondern war ihr vielleicht näher, als er es je gewesen war.
Sein Kiefer spannte sich.
"Ich hatte nicht erwartet, dich hier zu sehen. Schatten über allen." Einen kurzen Moment lang senkte er den Kopf. Nicht vor Amelie, sondern vor dem, was sie verkörperte. Vor den Schatten, die sie in sich trug.
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Brennan hielt inne, als die Tür geschlossen wurde. Nicht wegen des Geräusches - dafür war es zu leise gewesen. Eher wegen der Veränderung im Raum. Der kaum wahrnehmbaren Verschiebung der Luft. Dem sanften Frühlingsduft, der sich gleichzeitig fremd und vertraut anfühlte. Grad so, als würde man nach Jahren einen vertrauten Vogel wieder singen hören.
Er hob den Kopf.
Der Duft. Ein Duft, der hier nicht hingehörte und doch wirkte er so selbstverständlich.
Halb verborgen stand Brennan zwischen den Säulen. Schwarz gekleidet zu Ehren Shirashais. Die Hände tief in den Taschen seines Mantels vergraben. Sein Atem geriet ins Stocken. Er erkannte sie nicht sofort.
Nicht mit dem Kopf.
Aber der Körper erinnerte sich schneller als der Verstand. Die Art, wie sie atmete. Wie sie sich der Dunkelheit nicht entgegenstellte, sondern in sie hineinpasste.Amelie.
Sein Blick folgte ihr, während sie die Stufen hinaufging. Und einen Moment war dieser Blick zu aufmerksam, um gleichgültig zu sein. Und zu ruhig, um überrascht zu sein.
Dann kniete sie sich vor dem Torbogen, als wäre sie nie fort gewesen. Und er, der Mann, der einst mit einem Lächeln und so leicht klingenden Worten ihren Glauben geweckt hatte, stand da wie ein Fremder.
Unsicher, ob er aus dem Schatten treten sollte.
Unsicher, ob er es überhaupt wollte.
Unsicher, warum sein Herz plötzlich schneller schlug.Schließlcih stieß er sich von der Säule ab. Nur einen Schritt. Nicht weit genug um ihr nah zu kommen, aber weit genug um ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine war, in der Stille des Palastes der Nacht.
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Fein, beginnst du? -
Ich weiß grad nicht, ob ich mich freuen oder es mit der Angst bekommen soll.

Neutrales Terrain, spontanes Aufeinandertreffen irgendwo oder etwas .. mutiger.. im Palast der Nacht?
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Ich denke schon. Brennan war ja wieder in seiner Heimat, hat extra seinen Gehilfen dafür Nir'alenar zum Partner gemacht - da wird schon einiges an Zeit den Bach runtergegangen sein.
Beim letzten Mal war er echt nicht nett zu Amelie.
Ich denke diese Phase hätte er hinter sich und würde mit mehr Abstand auf alles zurück blicken. -
Ich hätte auf jeden Fall Lust! Weiß allerdings nicht, ob es wegen unserer Vorgeschichte so ideal zum Warmwerden ist oder ob wir das vielleicht auf später schieben sollten.

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Apropos Profilcheck - ich hätte da noch eine Frage.

Ich hatte vor, Brennans Profilbeschreibung etwas zu überarbeiten. Aber auch wenn ich den jetzigen Text ein gutes Stück kürze, wird mir immer wieder angezeigt, dass er zu lang ist. Darum hab ich im Endeffekt dann alles gelassen, wie es ist.
Kannst du einmal nachschauen, wieviele Zeichen derzeit ins Profil dürfen?
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Brennan ließ den Blick noch einen Moment bei Lelia, während sich die ersten Töne ihrer Lyra im Raum ausbreiteten. Ein leises Schmunzeln lag auf seinen Lippen, als würde ihn die Musik tatsächlich interessieren. Er hob den Krug, nahm einen ruhigen Schluck und nutzte die Bewegung, um sich Vaelon zuzuwenden – nur ein Stück, gerade genug, dass er es bemerkte.
„Ihr sucht Arbeit…“, murmelte er leise, den Blick weiterhin auf die Bardin gerichtet.
„Die Vöglein zwitschern, dass es da jemanden gibt, der gut zahlt.“ Ein kurzes Zucken seiner Lippen. „Eine Gräfin.“ Seine Finger spielten noch einen Moment mit dem Krug, dann leerte er ihn, noch bevor das Lied der Satyrin sein Ende fand. Der Händler stellte den leeren Krug ab, griff in seinen Mantel und legte ein Säckchen Gold auf den Tisch. Es klimperte leise – mehr als genug.
„Nun… es wird Zeit für mich.“
Brennans Blick blieb diesmal etwas länger auf Vaelon liegen, dann nickte er ihm zu.
„Die Nacht wartet. Lebt wohl.“Mit einem letzten Lächeln bedachte er Lelia, bevor er mit ruhigen, sicheren Schritten die Taverne verließ. Die Tür schwang auf, kühle Luft schlug ihm entgegen, er atmete tief ein. Welch interessanter Abend.
Zurück blieb etwas, das er nicht zufällig verloren hatte:
eine kleine Karte, fallen gelassen in Lelias Nähe.Feder und Schnabel.
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Brennan lehnte sich leicht zurück, als Vaelon sich mit der Wucht eines fallenden Baumstamms zwischen ihn und Lelia setzte. Der Stuhl ächzte, Lelia drückte ihr Instrument an sich und Vaelons Blick blieb für Brennans Geschmack einen Moment zu lange an ihren Hörnern hängen.
Die Miene des Vogelhändlers veränderte sich kaum, aber etwas in seinem Blick wurde kühler.„Warum ich zahle?“ Er hob seinen Krug, als wäre die Antwort so banal wie der Schaum auf dem Bier darauf. „Weil ich es kann.“
Mehr sagte er dazu nicht. Sein Tonfall deutete an, dass ein Hinterfragen hier sinnlos war.Als Lelia sich erhob und ihren Stuhl zurechtrückte, folgte sein Blick ihr kurz – nicht besorgt, eher prüfend. Die Gäste wurden unruhig, Orvaine war verschwunden und der dicke Seemann hinter der Theke schien bereits mehr zu schwitzen als zu zapfen.
Brennan wandte sich wieder Vaelon zu, diesmal mit einem Tonfall, der höflich blieb, aber eine klare Grenze zog.
„Scheint, als hättet ihr einen guten Moment erwischt“, sagte er ruhig, ohne jede Betonung. „Wenn sie so gut spielt, wie ich sie einschätze, wird es hier gleich wieder heller. Musik macht selbst aus einem Haufen müder Seebären ein erträgliches Publikum.“
Der dicke Seemann hinter der Theke stellte eine weitere Runde ab, irgendwo klirrte ein Glas, und Brennan ließ die Geräusche an sich vorbeiziehen, ohne sich weiter einzumischen.
Dann schob er sein en halbleeren Krugs ein Stück zur Seite, als würde er sich innerlich bereits vom Abend lösen und widmete seine Aufmerksamkeit voll und ganz der Satyrin und ihrer Lyra.