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Die Mutter der Meere, wie Alaria auch oft bezeichnet wird, gilt als die Göttin, die das Meer erschaffen und die Wesen darin zu Leben erweckt hat. Sie ist die geliebte Ehefrau des Selurian, des Gottes der Stürme und schützt das Meer und ihrer beiden Kinder an seiner Seite vor allen Gefahren, die ihnen drohen könnten.
So verwundert es also nicht, dass Alaria von allen guten Meereslebewesen verehrt und geliebt wird, denn sie ist gleichsam das Wasser selbst, das ihre Kinder umfließt und deren Leben bestimmt, steckt in jeder Muschel, jedem Fisch und jeder Pflanze, die diesen Lebensraum ausmachen. Alaria ist von ruhigem Temperament und erhebt selten ihre Stimme. Hass ist der guten Göttin fremd, denn ihr Wesen wird beinahe nur von der Liebe zu ihren Kindern bestimmt, die sie Tag für Tag aus ihrer großen Muschel ihres Korallenpalastes im Meeresreich Salay'idan, das sie mit Selurian bewohnt, beobachtet. Doch trotzdem kann die Göttin, die normalerweise so still ist wie das Wasser an einem windstillen Tag, auch in Wut geraten, wenn man ihrem Meer Schaden zufügen möchte. So hat sie schon oft die Wellen hoch aufschlagen lassen, um Piratenschiffe zu verschlingen und lässt dann Selurian das Land mit seinen Stürmen überziehen. Die Mutter der Meere wird normalerweise als hoch gewachsene, schöne Frau mit Schwimmhäuten zwischen Fingern und Zehen dargestellt, die die Wesenszüge aller ihrer Kinder in irgendeiner Form in sich vereinigt, die Größe der Tritonen ebenso besitzt, wie die silbrigen Schuppen der Nixen oder die spitzen Ohren der Mira'Tanar. So wie die Mutter der Meere selbst, so halten es auch die Priester der Alaria für ihre höchste Pflicht, das Leben der Meereslebewesen zu schützen und setzen dieses somit auch über das eigene. Jeder Priester der Alaria legt einen Eid ab, in dem er schwört, dass er sein eigenes Leben für das jedes unschuldigen Lebewesens geben wird, wenn es bedroht wird - es ist jedoch unnötig zu sagen, dass hiermit nur die humanoiden Wesen gemeint sind, keineswegs die Fische, wenn sie dem natürlichen Kreislauf des Leben zum Opfer fallen. Natürlich unterscheidet sich dies aber sehr stark je nach den Wesen, die den Tempel erbauen und hängt somit stark von dem Baustil der einzelnen Völker ab. Man hält sich dabei jedoch trotzdem sehr stark an die Farbe weiß und den Perlmuttschimmer der Muscheln. |