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Askalar ist die Gottheit, die von Dieben und Spielern, sowie Glücksrittern und all jenen verehrt wird, die ihren Lebensunterhalt nicht auf ehrliche Art und Weise verdienen, sondern unehrenhaften Tätigkeiten nachgehen.
Askalar ist ein Meister der Verkleidung, der es liebt, sich unter die Sterblichen zu mischen und ihnen dort übel mitzuspielen. Zumeist belohnt er seine wagemutigsten Anhänger und jene, die besonders erfolgreich dabei sind, sich auf unehrenhafte Art und Weise Reichtum anzuhäufen, bestraft jedoch Versager vollkommen ohne jede Rücksicht - wer in Askalars Namen stiehlt, der sollte seine Sache besser gut machen. Askalar ist launenhaft und behandelt die Sterblichen wie Schachfiguren, die er zu seiner eigenen Belustigung umher schiebt. Oftmals geht er selbst auf Raubzüge, um sich damit zu unterhalten, dass er es so gut versteht, wie kein anderer, den Unschuldigen die Taschen zu leeren und das erbeutete Gold in die Taschen eines anderen zu füllen, sofern er es nicht seiner unermesslich großen Schatzkammer zufügt, um sich an ihrem Anblick zu erfreuen. Doch nicht nur unter den Sterblichen, sondern auch in der Götterheimat ist Askalar stets derjenige, der Unfrieden stiftet und die Taschen ihrer Diener leert. Zumeist wird Askalar nur als ein schwarzer Schemen dargestellt, da niemand außer den anderen Göttern jemals seine wahre Gestalt gesehen hat. Erblickt man ihn jedoch, so nimmt er die Gestalt eines schwarz gekleideten Mannes mit schwarzen Augen und schwarzem Haar an, dessen Gesicht stets von einer schwarzen Maske verborgen wird und der jederzeit einiges bei sich trägt, dass seine Tätigkeit als Dieb unterstützt. |