- Askalar -

Askalar ist die Gottheit, die von Dieben und Spielern, sowie Glücksrittern und all jenen verehrt wird, die ihren Lebensunterhalt nicht auf ehrliche Art und Weise verdienen, sondern unehrenhaften Tätigkeiten nachgehen.
Askalar ist ein Meister der Verkleidung, der es liebt, sich unter die Sterblichen zu mischen und ihnen dort übel mitzuspielen. Zumeist belohnt er seine wagemutigsten Anhänger und jene, die besonders erfolgreich dabei sind, sich auf unehrenhafte Art und Weise Reichtum anzuhäufen, bestraft jedoch Versager vollkommen ohne jede Rücksicht - wer in Askalars Namen stiehlt, der sollte seine Sache besser gut machen.
Askalar ist launenhaft und behandelt die Sterblichen wie Schachfiguren, die er zu seiner eigenen Belustigung umher schiebt. Oftmals geht er selbst auf Raubzüge, um sich damit zu unterhalten, dass er es so gut versteht, wie kein anderer, den Unschuldigen die Taschen zu leeren und das erbeutete Gold in die Taschen eines anderen zu füllen, sofern er es nicht seiner unermesslich großen Schatzkammer zufügt, um sich an ihrem Anblick zu erfreuen.
Doch nicht nur unter den Sterblichen, sondern auch in der Götterheimat ist Askalar stets derjenige, der Unfrieden stiftet und die Taschen ihrer Diener leert.

Zumeist wird Askalar nur als ein schwarzer Schemen dargestellt, da niemand außer den anderen Göttern jemals seine wahre Gestalt gesehen hat. Erblickt man ihn jedoch, so nimmt er die Gestalt eines schwarz gekleideten Mannes mit schwarzen Augen und schwarzem Haar an, dessen Gesicht stets von einer schwarzen Maske verborgen wird und der jederzeit einiges bei sich trägt, dass seine Tätigkeit als Dieb unterstützt.
Askalars Symbol ist eine schwarze Halbmaske, die über einem gut gefüllten Goldbeutel hängt.

Man kann nicht wirklich behaupten, dass Askalar eine eigene Priesterschaft besitzt, denn es gibt kaum einen echten Tempel des Askalar, baut man ihm zu Ehren doch lieber private Schreine in dem ein oder anderen Unterschlupf und nutzt diese als Tempel. Dieses Verhalten wird wohl leichter verständlich, wenn man bedenkt, dass die Wachen doch ein sorgfältiges Auge auf jede Ansammlung der Askalar Anhänger haben würden und diese dann nicht unbedingt ihren Arbeiten nachgehen könnten. Askalar wird stattdessen im Verborgenen verehrt, erfreut sich dabei jedoch einem sehr regen Zuspruch. Seine Priester sind meistens selbst Diebe, die sich um jene Schreine kümmern und die dafür sorgen, dass man zu Askalars Ehren ab und an einen anständigen Gottesdienst abhält, bei dem das neu erbeutete Gold oder die Juwelen stolz seinem Namen geweiht werden, bevor sie anderen Zwecken zuwandern. Oftmals bringt man ihm dabei auch Opfer, die nach dem Gottesdienst auf dem Altar abgelegt werden und am nächsten Morgen verschwunden sind. Normalerweise tragen die Priester des Askalar schwarze Halbmasken, sind allerdings ansonsten kaum als besondere Gruppierung zu erkennen, da sie vollkommen unterschiedlich sind.

<<zurück | weiter >>

Zur Übersicht