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Eigentlich ist Elian nur ein einfaches Bauernmädchen, das mit seinen Adoptiveltern auf einem Bauernhof bei Wiesenfeld aufwächst, doch die merkwürdige, goldene Farbe ihrer Augen, die normalerweise nur Elfen besitzen und das Silber ihrer langen, gelockten Haare, gepaart mit dem Marmorweiß ihrer Haut, lassen etwas anderes vermuten. Viele Bewohner der Insel, die das Mädchen, das vor 16 Jahren auf der Türschwelle des einfachen Bauern Seldar Durnam gefunden und von ihm und seiner Frau liebevoll aufgezogen worden ist, gesehen haben, vermuten jedoch weitaus mehr in ihr und so hält sich das Gerücht, dass Elian ebenso wie Eleria die Tochter der Göttin Eriadne ist. Natürlich bringen diese Gerüchte das Mädchen in große Gefahr, machen sie sie doch für die Anhänger Narions ebenso wertvoll, wie für die Priesterschaft der Eriadne und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie vor der Tür der Durnams stehen, um sich von dem Wahrheitsgehalt dieser Gerüchte zu überzeugen. Allerdings ranken sich noch andere Gerüchte um das Mädchen, denn einige behaupten, dass Elian die Tochter einer Dämonin sei und in der Nacht schreckliche Gräueltaten vollbringt. Elians Schönheit ist somit auch ihr Fluch, denn obgleich sich viele von ihr angezogen fühlen, schlägt ihr von den anderen offener Hass, der mit einem starken Hauch der Angst versehen ist, entgegen. Das Mädchen selbst ist für ihre Eltern ein wahrer Engel, bescheiden, hilfsbereit und sanft ist sie das genaue Gegenteil einer bösen Dämonin. Das gutmütige, liebevolle Mädchen, das Tiere liebt, ist sich ihrer Schönheit gar nicht bewusst. Sie errötet bei jedem Kompliment und schüttelt dann stets nur ungläubig den Kopf, bevor sie mit einem sanften Lächeln auf den rosigen Lippen weitergeht. |