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Ähnlich wie die Bewohner Beleriars haben auch die Völker des Sternenmeeres einen Erzmagier, der nicht weniger geheimnisvoll ist, als die weiße Hexe. Niralor, jener Mira'Tanar, den man am ehesten als den höchsten der Magier bezeichnen könnte, den der Rat der Magier von Kina'mallei aufweist, gibt sich gerne undurchschaubar und geheimnisvoll und lässt sich nicht in die Karten blicken, wenn er es vermeiden kann. Vor einiger Zeit hat er für Aufsehen gesorgt, als er einen Eid ablegte, niemals eine Verbindung mit einer Frau einzugehen und dafür sein Leben vollkommen der Magie widmete. Man vermutet nun, dass dieser Eid auf der engen Bindung an seine eifersüchtige Fee Dialariel beruht, die keine Nebenbuhlerin duldet und von ihm verlangt, dass er sein Leben nur ihr allein widmet und dafür keusch bleibt. Natürlich hatte dies den Effekt, dass sich nun mehr weibliche Wesen denn je um den gut aussehenden Meereselfen sammeln und versuchen möchten, diejenige zu sein, die ihn dazu verführt, seinen Eid zu brechen. Allerdings gibt es wohl nur sehr wenige Männer, die so standhaft sind, wie Niralor, der die Magie förmlich zu atmen scheint. Der Erzmagier von Kina'mallei ist ein für gewöhnlich sehr ruhiger Elf, der es vorzieht, in Ruhe seinen Studien nachzugehen und dabei als Einzelgänger gilt. Bevor er das Studium der Magie begonnen hatte, erinnert man sich an ihn als einen draufgängerischen Elfen, der gerne durch die Tavernen zog und einige Male in Schwierigkeiten verwickelt war, doch dies ist nun lange vorbei und Niralor besitzt nur noch Interesse an seiner Magie. Woran dieser Wandel liegen mag, ist unbekannt - manche schreiben es einer gewissen Machtgier zu, andere sehen die Ursache dafür in etwas anderem, doch da sich Niralor selten jemandem anvertraut, kann man dazu nur Vermutungen anstellen. Niralor ist ein schlanker Meereself mit blausilbern schimmernder Haut und blauem Haar, dessen grüne Augen stets mit diesem gewissen Glitzern in die Welt blicken, das für seinen wachen Verstand spricht. Oftmals verziehen sich seine Lippen zu einem wissenden Lächeln, dessen Ursprung er jedoch keinem verrät und das manchmal beinahe Fehl am Platze erscheint. |