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König Saramar herrscht seit 50 Jahren über sein Volk, die Sâramai und hat dabei stets ein wachsames Auge auf die Tätigkeiten der Yassalar, die in der Nachbarschaft seines Reiches leben. Es gibt wohl wenige Männer, die so voller Gegensätze sind, wie der gute König Saramar, der gleichermaßen ein sanfter Mäzen der Künstler seines Volkes, wie auch ein Dichter ist, der gerne stundenlang an seinen Versen feilt, jedoch im nächsten Moment nach seiner Knochenaxt greift und in eine verheerende Berserkerwut verfallen kann, wenn man sein Volk angreift. Es gibt nichts, was dieser König so sehr hasst, wie die Yassalar, die dort draußen außerhalb der Mauern Tarrestros die Meere unsicher machen und die er für die Pest hält, die die Gewässer verunreinigen. Wenn es ein männliches Wesen gibt, das Ashiana mit allergrößter Sicherheit den Kopf abschlagen würde, bevor sie ihren Augenaufschlag an ihm erproben könnte, dann ist es dieser mutige und gerechte König. Wenn Saramar jedoch nicht gerade damit beschäftigt ist, seine Axt zu schärfen und zu planen, was er gegen die Yassalar tun könnte, so lebt er in Ruhe und Frieden mit seiner Frau Alasta und betrachtet sich mit ihr gemeinsam stolz die Fortschritte, die seine beiden Söhne auf dem Weg zu wahren Prinzen ihres Volkes machen. Diese beiden jungen Sâramai sind seine Versicherung, dass die stolze Dynastie der Dûn Sarash fortbestehen wird und die Traditionen seines Volkes gewahrt werden. Es macht ihm in letzter Zeit ein wenig Sorgen, dass sein jüngerer Sohn Sanar eine rebellische Ader zeigt und sich gegen einige dieser alten Gebräuche ausspricht, doch er nimmt an, dass dies mit der Zeit vergehen wird. Sein jüngerer Sohn, Denoran jedoch, zeigt, Kharad sei dank, keines dieser Anzeichen und so kann sich Saramar sicher sein, dass er eines Tages ein Herrscher sein wird, wie er es sich wünscht. |