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- Ashaironi -

Die Ashaironi sind sicherlich eines der seltensten Völker auf Beleriar. Nur wenige Angehörige dieses Volkes haben ihre Heimat Ashairon seinerzeit verlassen und dies mit guten Grund - schließlich haben die Ashaironi gehörige Probleme, sich der Herrschaftsstruktur der anderen Völker anzupassen und diese überhaupt zu akzeptieren. Dies trifft insbesondere auf die Frauen der Ashaironi zu - was somit auch die Frage beantwortet, warum man eher auf die Männer der Ashaironi trifft, denen es möglich war, den Frauen zu entfliehen.

Aussehen

Die Frauen und Männer der Ashaironi gelten bei den meisten anderen Völkern als überaus attraktiv. Dies liegt sicherlich einmal an ihren schlanken, wohlgeformten Körpern, um die sie sich mit einem anstrengend anmutenden Körperkult bemühen, allerdings auch an ihrer dunkel bronzefarbenen Haut und dem ebenso dunklen, glänzenden Haar, das ihnen stets dicht und lang über die Schultern fließt.
Ein näherer Blick auf jene schimmernde Haut zeigt deutlich die zarten golden bis bronzefarbenen Schuppen, die sie überzieht und die eindeutig an Schlangen erinnert. Wer also bis zu diesem Augenblick an der alten Geschichte zweifelt, dass dieses Volk von der großen Schlange abstammt, die sie als ihre Stammmutter verehren, der wird nun eines besseren belehrt. Ganz selten gibt es Ashaironi mit kupferfarbenen Schuppen und kupferfarbenem Haar und so erzählt man sich gerne, dass diese von den Flammen des Narion berührt seien.
Das Haar der Ashaironi, das meist von einem tiefen Schwarz ist, allerdings das komplette Spektrum bis hin zu dunkler Bronze abdeckt, wird nur selten kurz geschnitten und wenn, dann ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass der Kurzhaarige damit für ein Vergehen bestraft werden soll und gemieden werden muss.
Die Augen eines Ashaironi, die oftmals so dunkel sind, dass sie nahezu schwarz wirken, besitzen geschlitzte Pupillen und nehmen nur selten eine farbige Tönung wie Gelb, Grün oder Blau an. Allerdings ist sogar Rot schon vorgekommen, ebenso wie Gold, was als Zeichen der Göttlichkeit gilt.
Normalerweise lieben die Ashaironi nahezu skandalös luftige Kleidung, die einen guten Blick auf ihre Körperformen ermöglicht und die der Hitze ihrer Heimat entspricht und tragen dazu schweren Goldschmuck, der von farbigen Steinen verziert wird. Männer bedecken nur selten ihren Oberkörper. Fern ihrer Heimat leiden die Ashaironi jedoch unter den für sie unangenehm kühlen Temperaturen und neigen dazu, sich möglichst warm zu kleiden und jedes Lüftchen mit einem unwilligen Blick zu quittieren. Die Kühle sorgt dafür, dass die Ashaironi sich steif und unbeweglich fühlen, während ihre Körper ansonsten äußerst biegsam sind.

Verhalten / Vorlieben

Die Ashaironi sind ausgesprochen sinnliche Wesen, die Luxus und Prunk über alle Maßen lieben, dabei jedoch auch eine höchst morbide Ader an den Tag legen. Schon zu ihren Lebzeiten werden sie von dem Gedanken beherrscht, was ihnen wohl im Nachleben widerfahren mag und so planen sie eher für das Leben nach dem Tod, als für ihr jetziges Leben.
Riesige Pyramiden dienen dem Adel als letzte Ruhestätte, während die Grabmale der Ashaironischen Herrscherinnen gar zu Tempeln werden, da diese nach ihrem Tod als Göttinnen gelten, die über ihr Volk wachen.
Doch so wichtig das Nachleben auch ist - auch das aktuelle Leben muss so komfortabel wie möglich gestaltet werden und wer nicht über die passenden Mittel dazu verfügt, der muss sie sich eben besorgen, koste es was es wolle.
Die Ashaironi besitzen einen Hang zur Grausamkeit, der bei den anderen Völkern beinahe schon als legendär gilt. Wie gerne nutzen die Frauen der Ashaironi ihre geliebten Peitschen, wenn es gilt, eine Strafe auszuteilen und wie sehr genießen sie es, ihre schlimmste Strafe einzusetzen. Denn die Frauen der Ashaironi besitzen zwei sehr spitze, hohle Reißzähne, aus denen reines Gift strömen kann, wenn sie dies möchten. Einem solchen Angriff geht normalerweise ein schlangenhaftes Zischen voraus, doch wer dieses gehört hat, hat meist nicht mehr lange genug gelebt, um noch davon zu erzählen.
Da es auch die Frauen sind, die über ihr Volk herrschen und die sich die Männer als Sklaven halten, besitzen diese keineswegs die Giftzähne der Frauen. Schließlich könnten sie ihnen damit nur allzu schnell gefährlich werden. Da allerdings beide Geschlechter die Anlagen dazu besitzen, kann man dies jedoch nie mit vollkommener Sicherheit sagen, auch wenn die Frauen sich mit Magie und allerlei anderen Mitteln sehr bemühen, ihren Männern diese spezielle Macht zu nehmen.

Beziehung zur Umwelt

Das die Beziehungen der Ashaironi zu den anderen Völkern Niel'Anors keineswegs prächtig zu nennen sind, hat mehrere Gründe. Ein stark ausgeprägter ist sicherlich die Tatsache, dass die Ashaironi alle Angehörigen des männlichen Geschlechts für schwach halten und diese nur zu gerne versklaven. Gewürzt mit ihrer grausamen Ader und einem sehr starken Durst nach Macht, ergibt dies eine Mischung, die für jegliche Art von Beziehung nur selten zuträglich ist.
Die Ashaironi kümmert dies nicht, schließlich fühlen sie sich allen anderen Völkern weit überlegen und demonstrieren dies auch zu gerne mit einer gewissen Arroganz - wer sollte es schließlich wagen, sie jemals als unterlegen anzusehen, wenn sie doch jene mächtigen Göttinnen hervorbringen und im Leben nach dem Tod für ihre treue Verehrung eben dieser reich belohnt werden?
Die Ashaironi sind es nicht gewohnt zu verlieren oder unterlegen zu sein und sie tun alles, was in ihren Kräften steht, damit sie es auch nicht müssen.

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