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Nur selten trifft man viele Djirin außerhalb ihrer Heimat Bayaram, dies liegt jedoch nicht unbedingt daran, dass sie kein Interesse an anderen Orten hätten, sondern eher daran, dass sie sich so stark mit ihrer Heimat verwurzelt fühlen. Allerdings gibt es eine Phase im Leben eines jeden Djirin, in der er eine starke Wanderlust verspürt und zumindest für eine Weile in die Welt hinaus zieht, um neue Eindrücke und neue Freunde zu sammeln.
Aussehen Dabei können die kräftigen Männer leicht eine Größe bis zu 2 m erreichen, während die Frauen gerne bis 1,85 m aufweisen. Natürlich gibt es auch kleinere Vertreter dieses Volkes, doch diese sind selten. Die Haut eines Djirin wirkt stets stark gebräunt und weist kaum jemals eine hellere Färbung auf. Das Haar, das sie sich gerne zu einem Pferdeschwanz zurück binden ist dabei in den meisten Fällen schwarz, kann jedoch in seltenen Fällen auch einen schimmernden Goldton aufweisen. Djirinmänner rasieren sich gerne den Schädel und lassen dann nur diesen Pferdeschwanz stehen, um auf ihre Abstammung hinzuweisen, während Frauen ihr Haar aufstecken und überaus gerne mit allerlei Schmuck verzieren. Die meisten Djirin fühlen eine seltsame Anziehung, wenn sie eine schön verzierte Flasche entdecken und so besitzt dieses Volk einen ausgewachsenen Trieb, eben diese Flaschen zu sammeln oder sie anderweitig in seinen Besitz zu bringen. Als Zeichen dieser Leidenschaft, tragen sie winzige Miniaturflaschen an einer goldenen Kette um den Hals. Ein Djirin kleidet sich normalerweise in die traditionellen Kleider seines Volkes, wobei sich die Frauen gerne verschleiern und dabei nur ihre mandelförmigen Augen über dem Schleier herausblitzen lassen. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass die Schleier einer Djirin eher dafür gedacht sind, die Aufmerksamkeit auf ihr Gesicht zu lenken, als es zu verdecken. Verhalten / Vorlieben Ihr Sammeltrieb endet leider nicht bei ihren geliebten Lampen, was sie zu geschickten Langfingern macht, die sich nur selten Gedanken darüber machen, dass man fremden Besitz nicht anrühren sollte und ihn schon gar nicht einfach entwenden darf. Besonders von Magie und magischen Gegenständen werden sie angezogen und sie verspüren oft den Drang, solcherlei Dinge einfach in ihren Besitz zu bringen. Die magische Aura von zauberischen Gegenständen jagt ein angenehmes Prickeln durch ihren Körper, das sie an ihre eigene magische Abstammung erinnert und die Leere füllt, die der Verlust der Macht eines Lampengeistes in ihnen hinterlassen hat. Nicht selten hat ein Djirin ein unrühmliches Ende gefunden, weil er mit einem solchen Gegenstand spielen musste, um seine Fähigkeiten zu erforschen und sich nutzbar zu machen, doch dies lässt sie nicht klüger werden. Die Magie ist für sie wie eine Sucht, die sich niemals lange befriedigen lässt und die sie zu immer neuen Risiken verführt, um an sie heran zu kommen. Ihre Abstammung hat also recht deutliche Spuren in ihnen hinterlassen, die sich auf allerlei Bereiche des Lebens ausdehnen. So bleiben sie auch ungern für lange Zeit am gleichen Ort und durchwandern lieber ihre Heimat und dann sogar die fernen Länder, immer auf der Suche nach neuer Magie und neuen, aufregenden Gegenständen, in denen sie gefangen ist. Zudem lehnen sie jegliche Art des Dienens ab und bestehen auf ihrer persönlichen Freiheit, die sie zu ihren eigenen Herren macht und sie selbst über ihr Leben bestimmen lässt. Beziehung zur Umwelt Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Djirin nicht gesellig sei. Sie lieben es Feste zu feiern und gemeinsam mit ihren Bekannten die Flaschen zu leeren, die sie zuvor gesammelt haben. Dabei kommt es ihnen sicher zugute, dass sie recht trinkfest sind und Alkohol nur sehr selten eine berauschende Wirkung auf sie ausübt. Danach möchten sie jedoch wieder ihre eigenen Wege gehen und so scheuen sie feste Bindungen und haben ein misstrauisches Auge darauf, wenn sich eine Liebesbeziehung zu sehr zu vertiefen scheint. Denn ihre Freiheit wollen sie nur sehr ungern verlieren - dazu steckt ihnen wohl noch zu tief das Leben der Lampengeister in den Knochen, die sie schließlich gezeugt haben. Und dieses vermittelt ihnen gleichermaßen Dankbarkeit, wie auch Bitterkeit. Denn sie haben zwar ihre Freiheit gewonnen, jedoch auch ihre Magie verloren. |