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Edelelfen sind neben Menschen und Zwergen das häufigste Volk auf der Insel Beleriar. Dies mag wohl daran liegen, daß Nir'alenar und seine Umgebung die kunstfertigen Elfen schon immer ganz besonders stark angezogen hat.
Diese Anziehung war gar so stark, daß Beleriar für viele der Edelelfen zu ihrer wahren Heimat geworden ist und auch an der Oberfläche in Saravia noch immer in Liedern sehnsuchtsvoll besungen wird. Schließlich gibt es aufgrund ihrer langen Lebensspanne einige Elfen, die Nir'alenar vor dem Untergang besuchen durften. Aussehen Auch Haare und Augen der Elfen sind dem angepasst, wobei die Haare der Edelelfen meist silbern, golden, kupfer- oder bronzefarben, schwarz oder weiß sind und mit einem besonderen Glanz schimmern. Dabei sieht man bei diesem Volk lockiges Haar nur sehr selten und dieses spricht dafür, daß es unter den Ahnen des Elfen einmal ein anderes Wesen gegeben haben muss. Die Haare der Edelelfen sind sowieso meist sehr kräftig und werden größtenteils lang getragen, zumeist mit feinem Kopfschmuck versehen. Auch die Augen der Elfen haben oft einen metallischen Schimmer und leuchten in den unterschiedlichsten Schattierungen von Blau, Grün, Grau oder einem warmen Goldton. Edelelfen mögen luftige Kleidung und haben sich aber der gängigen Mode angepasst, die in Nir'alenar gerade beliebt ist, trotzdem gehen sie mit dieser Mode etwas freizügiger und weniger streng um, als viele der anderen Völker. Sie bevorzugen einen leichteren, fließenderen Stil mit eleganten Mustern. Diesen Weg verfolgen sie auch mit ihrem Schmuck, der zumeist aus kunstvoll verwobenen Mustern besteht, der von farblich zu ihren Augen passenden Steinen geziert wird. Dabei bevorzugen die Elfen zumeist jenes Metall, das ihrem Hautton entspricht und diesen noch betont Verhalten / Vorlieben Die Edelelfen lieben Musik und Tanz, sie können Feste feiern wie kein anderer und so mancher der wohlerzogenen Adeligen errötet bei diesen Gelegenheiten über alle Maßen. Elfen finden oft einen Grund zum feiern, auch wenn andere gar keinen entdecken können. Besonders beliebt sind ihre nächtlichen Festlichkeiten, bei denen sie unter freiem Himmel feiern und während denen der Elfenwein in Strömen fließt. Dies sind verzauberte Nächte, die von niemandem, der jemals an einem teilgenommen hat je wieder vergessen werden. In diesen Nächten meint man den Mond und die Sterne erkennen zu können, als hätten die Edelelfen niemals die Oberwelt verlassen. Man spürt die Luft auf der Haut wie eine sanfte Umarmung und man fühlt den leichten Sommerregen warm auf dem Körper. Dieser Effekt macht deutlich, wie nahe die Elfen der Magie stehen, die durch ihrer aller Adern fließt. Edelelfen scheinen immer eine gewisse Sehnsucht in ihrem tiefsten Inneren zu verspüren. Für manchen Elfen der Elfenheimat Saravia ist dies die Sehnsucht, Nir'alenar und seine Wunder zu sehen, für die Elfen auf Beleriar aber nicht selten die Sehnsucht nach ihrer alten Heimat und dem Licht der Sterne unter freiem Himmel. Manchmal kann dies allerdings auch weitaus banalere Ursachen haben - eine unerwiderte Liebe oder eigenes Versagen auf dem ein oder anderen Gebiet. Es ist also nicht verwunderlich, daß Elfen oftmals zur Melancholie neigen und tagelang in dieser versinken. Ansonsten kann man die Verhaltensmuster von Edelelfen schwer auf einen gemeinsamen Nenner bringen - sie sind definitiv äußerst individuell und keiner gleicht wirklich dem anderen, wenn es um die Ausprägung seiner Persönlichkeit geht. Beziehung zur Umwelt Die Edelelfen standen während dieser Zeit treu ihrer eigenen Göttin Liaril zur Seite, die ihnen half sich gegen den Einfluss Narions zu wehren. Dennoch gab es einige, die sich von Narion angezogen fühlten und so standen einige schwarze Schafe auf seiner Seite - eine Tatsache, die ihnen heute übel genommen wird. Diese Familien leben noch immer in Ungnade und werden nicht als Angehörige der Elfengesellschaft betrachtet. Normalerweise ist die Gesellschaft der Edelelfen streng in Familien gegliedert, die ein unterschiedlich hohes Ansehen unter Ihresgleichen besitzen und deren Geschichten in Laufe der Jahrtausende dicht miteinander verwurzelt sind. Allerdings kann eine Familie durch ihre Taten durchaus im Ansehen der anderen steigen - oder auch sinken. Edelelfen, die keinen Familien angehören, haben demnach Taten begangen, die sie aus der Elfengesellschaft ausgeschlossen haben und werden demnach nicht mehr als ihr zugehörig angesehen. Sie werden normalerweise als "Verlorene" betitelt und gelten praktisch als tot. |