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Gnome sind auf Beleriar von Anfang an nicht sehr häufig gewesen. Einige wurden zwar von der hier vorherrschenden Gelehrsamkeit angezogen, doch die meisten blieben lieber unter sich in ihren eigenen Städten auf Adnorus, da sie sich selten unter andere Völker mischen.
Gnome sind auf Niel'Anor für einige Bibliotheken und ihrem Naturell entsprechend für viele der Erfindungen zuständig. Aussehen Gnome können wie Menschen oder Ha'Danar jede beliebige Haar- oder Augenfarbe haben, die im Bereich des natürlichen Spektrums liegt. Sie kleiden sich gerne eher einfach und mögen generell keinen Prunk, wenn er nicht ausdrücklich angebracht ist, um einem Posten oder gewissen Stand gerecht zu werden. Natürlich bestätigen auch hier die Ausnahmen einmal mehr die Regel. So wie man keinen typischen Elfen oder Zwergen finden wird, gibt es auch keinen typischen Gnomen, der sich gibt wie jeder andere. Gnomenmänner tragen ihr Haar für gewöhnlich lieber praktisch kurz, Frauen traditionell etwas länger und meist aufgesteckt, um es aus dem Gesicht zu halten. Dabei verwenden sie wenig Schmuck, wenn überhaupt, dann tragen sie meist feine, unauffällige Schmuckstücke, die möglichst eine Aussage über ihren Träger machen sollen. Dabei sind Ehrenabzeichen und ähnliche Dinge sehr beliebt. Außerdem neigen Gnommänner dazu leicht und in recht frühem Alter eine Glatze zu bekommen, was sie aber durch ihren kräftigen Bartwuchs ausgleichen können. Ihre Bärte sind die einzige Eitelkeit eines Gnomen. Deswegen pflegen sie ihre Bärte sorgsam und verwenden darauf einige Zeit und einige teure Materialien. Verhalten / Vorlieben Ihre Häuser sind demnach meistens wie bequeme, warme kleine Höhlen eingerichtet und ein Gnom hat dort drinnen alles, was er zu seinem täglichen Leben braucht - dies betrifft natürlich vor allem seine geliebten Bücher und die Werkzeuge, mit denen er an neuen Erfindungen tüftelt. Das Erfinden neuer technischer Raffiniertheiten ist für Gnome die einzige Leidenschaft, der sie sich mit Genuss hingeben und genau das, wofür sie so bekannt sind. Gnome sind überaus intelligent und weise, weswegen sie auch oft um ihren Rat ersucht werden und einen Ruf als kluge Gelehrte aufzuweisen haben. Ein Gnom kann es in der Gesellschaft trotz seiner Zurückgezogenheit weit bringen. Normalerweise leben sie gerne in Gegenden, in denen das Wissen groß geschrieben wird, ein Grund dafür, dass sie oftmals im Philosophenviertel Nir'alenars zuhause sind. Gnomfamilien sind sehr traditionsbewusst und folgen den alten Wegen ihres Volkes, so dass die jungen Gnome diese schon mit der Muttermilch aufsaugen und selten einen anderen Weg einschlagen. Wenn Gnome unter sich sind und über ihre eigenen Wissensgebiete reden können, blühen sie förmlich auf. Ein Gnom, der etwas erklären kann, dass ihm am Herzen liegt kann stundenlang reden ohne eine Pause einlegen zu müssen. Diese kleinen, patenten Wesen besitzen einen sehr eigenen Humor, der manchmal unvermittelt durchbricht und dann die Wesen um sie herum in Erstaunen versetzt. Beziehung zur Umwelt Bei Diskussionen um die Schuldigen des Unterganges halten sich die Gnome meist bedeckt, solange es nicht auf ein wissenschaftliches Gespräch abzielt oder es dabei explizit um historische Themen geht. Sie waren auf Beleriar nie so häufig vertreten, dass sie bei diesen kleinen Machtkämpfen eine Bedeutung gehabt hätten. Schließlich ist Adnorus ihre Heimat und wenn man sich irgendwo mit solcherlei beschäftigen muss, dann eben dort und nirgends anders. Die Gnome selbst sehen die anderen Völker als zu hektisch und zu oberflächlich an und nur wenige werden von ihnen hoch geschätzt, was ihnen nicht unbedingt einen umgänglichen Ruf unter den anderen einbringt. Tatsächlich sind diese Wesen oftmals knurrig und ungeduldig, wenn andere nichts von den Dingen verstehen, die sie erklären möchten und die doch so vollkommen offen auf der Hand liegen. Ein langsamer Verstand bringt einen Gnomen nachhaltig aus der Fassung, zumindest soviel ist gewiss. |