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Obgleich Beleriar heute auf dem Boden des Sternenmeeres ruht, wurde es doch einst von dem Licht der Sonne berührt und bildete den Mittelpunkt Niel'Anors, deren vier Kontinente wie die Blätter einer Blüte um die Insel, auf der die große Stadt Nir'alenar entstehen sollte, die ihrer Zeit einen großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung dieser Kontinente hatte, angeordnet waren. Die vier Kontinente Beleriars hätten unterschiedlicher nicht sein können, obwohl sie von ihrer Gestalt her sehr ähnlich sind, denn jeder dieser Kontinente ist in einer eigenen Jahreszeit gefangen, die dort niemals zu enden scheint. So herrscht der Frühling schon seit jeher in den Frühlingslanden, auch Ashar'vian genannt, während der Sommer mit seiner glühenden Hitze die Wüsten der Sommerlande, Basharban, fest in seinem Griff behält. Die Herbstlande, Erianor, leuchten in der goldenen Fülle mit dem gemäßigten Klima wie die Blätter ihrer Bäume, während die Winterlande, Norvandar, stets mit einer glitzernden Schicht aus Schnee und Eis überzogen sind.
Beleriar, das einstmals die Mitte der Kontinente bildete, besaß einen Anteil an jedem dieser vier Kontinente und so wechselten die Jahreszeiten auf der Insel, die von unterschiedlichen Einflüssen bestimmt wurde. Als die Insel versank, verlor Niel'Anor seine Mitte und sein ganz besonderes Juwel, was noch heute, nach 300 Jahren dazu führt, dass die Wissenschaftler aller vier Kontinente nach diesem versunkenen Schatz suchen, der jedoch in der Erinnerung vieler der kurzlebigen Völker nicht mehr als nur eine alte Legende ist, gleich einem Atlantis, für dessen Existenz es keinen Beweis gibt. Die gleichen Völker, die damals nach Beleriar ausgewandert waren, leben noch heute auf den vier Kontinenten, die ihre Urheimat ist und die zur Zeit Nir'alenars in einem ständigen Krieg miteinander standen. Heute sind diese Kriege der alten Zeit schon lange vergessen und die Kontinente existieren in Frieden nebeneinander, wenn es auch oftmals Reibereien gibt und dabei nicht sicher ist, ob dies auch wirklich so bleibt. Immerhin hat Narion auf Niel'Anor nicht an Macht verloren und erfreut sich noch immer an der Kriegskunst, auch wenn er mittlerweile eher Gefallen daran gefunden hat, sich als Gott des Feuers verehren zu lassen - immerhin brauchen die Wesen Niel'Anors das Feuer, um leben zu können, während dies auf den Krieg nicht zutrifft. |