Im Schatten der großen Bäume, nur wenige Schritte von der Tanzfläche entfernt, war der Silberquell-Pavillon hergerichtet worden.
Das Licht wurde hier sanft gebrochen von in den Ästen hängenden Glaskristallen, die im sanften Wind leise funkelten. Lange Tische, mit schwerem Leinen gedeckt, bogen sich unter kristallenen Karaffen. Herber Blütenwein stand neben kühlem Quellwasser mit Minze, dazu kleine Köstlichkeiten, die nach Honig und fernen Gewürzen dufteten.
An den Stehtischen fanden jene Erfrischung, die dem Tanz für einen Augenblick entfliehen wollten, ohne das Geschehen aus den Augen zu verlieren.
Es war ein Ort des Innehaltens – und doch kein Rückzug. Hier wurden die ersten Eindrücke des Abends ausgetauscht, Blicke nachgetragen, und jene Paare gemustert, die noch immer im Takt der Musik über das Parkett glitten.
Ein Platz des Sehens und Gesehenwerdens, an dem ein geflüstertes Wort zwischen zwei Schlucken Wein oft mehr Gewicht hatte als ein ganzer Tanz.