Corielle Diebische Gräfin

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Corielle Zaraleh, Gräfin von Rabenhorst. Ein klangvoller Titel, der andeutet, dass seine Trägerin Königin Tiari in dem komplizierten Verwandtschaftsgefüge der Corvae nahestehen muss. Zu schade allerdings, dass er zwar für Einfluss, aber keineswegs für die angemessenen finanziellen Mittel steht. Zwar bräuchte sie sich aufgrund ihres Standes keineswegs um ihre Versorgung zu bemühen, doch darüber hinaus bietet Rabenhorst wenig Raum für ein luxuriöses Leben.
Die Gräfin hat allerdings einen ungesunden Hang zu Luxus, der in Verbindung mit Tiaris Forderungen überaus verhängnisvoll wirkt. Was ihre Untergebenen erwirtschaften, wandert ungebremst in die Kassen Rabenhorsts, ohne ihre eigenen auch nur zu streifen. Keine guten Voraussetzungen für Corielles gehobenen Lebensstil und ihre verschwenderische Ader und Grund genug für die Gräfin, sich um einen lukrativen Nebenerwerb zu bemühen.
Allerdings ist es weniger ehrliche Arbeit, mit deren Hilfe Corielle ihre Bedürfnisse befriedigt. Stattdessen setzt sie ihre natürlichen Talente dazu ein, auf nächtliche Streifzüge auszuziehen und besonders wertvolle Gegenstände in ihren Besitz zu bringen, um sie danach gewinnbringend zu verkaufen. Dafür dringt sie in die Behausungen der Reichen ein, besucht zuvor Paläste und private Sammlungen und nutzt ihren illustren gesellschaftlichen Stand, um sich Zutritt in höhere Kreise zu verschaffen und in diesen Ausschau nach lohnenden Objekten und möglichen Zugangswegen zu halten. Zwar besitzt ihr Titel außerhalb Rabenhorsts keinerlei Bedeutung, doch Neugier auf die exzentrische, attraktive Gräfin der Corvae weckt er in jedem Fall und er öffnet ihr vielerlei Türen.
Natürlich ist es Corielle nicht möglich, dauerhaft ihre Gemächer auf Rabenhorst zu bewohnen. Zum einen gibt es dort wenig, was sich zu stehlen lohnt, zum anderen würde es Tiari kaum erlauben, dass sie die Früchte ihrer Arbeit für sich behält. Also hat die Gräfin nach einer verflossenen Liebschaft erfolgreich einen schwerwiegenden Nervenzusammenbruch vorgetäuscht, um ihren Umzug nach Nir'alenar zu rechtfertigen. Die Diagnose des königlichen Arztes, die besagte, dass sie dringend einer Luftveränderung und Ruhe bedürfe, tat ihr Übriges und minimierte Corielles Finanzen in der Folge äußerst effektiv. Tatsächlich war sie aber nicht so abwegig, wie man denken sollte – die Gräfin hatte in der Tat häufig das Gefühl, in den staubigen Hallen Rabenhorsts ersticken zu müssen.
In der Hauptstadt bewohnt sie nun ein gemietetes Herrenhaus, das stetig einen großen Teil des angehäuften Vermögens verschlingt. Corielles dauernde Gesellschaften und teure Gewänder tun das Übrige, um ihre Taschen allzu schnell zu leeren und so ist sie gezwungen, ständig nach neuen Gelegenheiten und wohlhabenden Liebhabern Ausschau zu halten. Dabei beweist sie jedoch nur selten ein glückliches Händchen. Corielle zieht Männer an, die meist selbst nur auf das aus sind, was ihr Titel vermeintlich mit sich bringt und die keineswegs über Reichtum gebieten. Und so bleibt sie beinahe jedes Mal mit noch größeren Problemen und enorm angewachsenen Schulden zurück. Es steht also außer Frage, dass die Gräfin wenig Aussichten darauf hat, ihre Tätigkeit allzu bald zu beenden.
Die stolze Gräfin Corielle Zaraleh ist schön und wirkt anziehend, wenn man von ihren ungewöhnlichen Beinen absieht, die sie als Corvae ausweisen. Ihr Auftreten ist kultiviert, ihr Ausdruck gewählt, ihre Kleidung edel und die Manieren tadellos. Niemals verlässt sie das Haus, ohne sich zuvor ihrer Makellosigkeit versichert zu haben, doch es ändert wenig daran, dass ihre Juwelen selten echt sind.
Wenig lässt sie ihre Fassung verlieren. Eher ist damit zu rechnen, dass sie eine aus dem Ruder laufende Situation mit einigen trockenen Bemerkungen quittiert, bevor sie auch nur ansatzweise in Hysterie gerät. Es ist eine gewisse Unerschütterlichkeit, das natürliche Verhalten einer Adeligen, die auf Rabenhorst geboren worden ist und vieles erlebt hat.
Man sieht sie häufig in Hosen, das Haupt von einem modischen Hütchen geziert. Eine exzentrische Angewohnheit für eine Frau, die allerdings eher von praktischem Nutzen ist. Ebenso wie ihre schwarzen Schwingen, die ihr so manches waghalsige Kunststück ermöglichen. Corielle kann ihre Krallen hervorragend einsetzen und sie ist überdies im Gebrauch ihrer geliebten Pistolen bewandert, die sie leidenschaftlich sammelt. Es ist beinahe das Einzige von bleibendem Wert, was sie tatsächlich besitzt.
Normalerweise ist sie bemüht, stets eine majestätische Aura zu wahren, doch zu ihrem Leidwesen kann sie sich der gelegentlichen nervösen Zuckungen nicht erwehren, die ihrem Volk zu eigen sind. Die Gräfin hasst diese würdelose Angewohnheit, doch trotzdem ist sie dagegen machtlos, obgleich sie es zu unterdrücken versucht.
Corielle ist charmant und verfügt über eine flinke Zunge. Zu spitz für so manchen, der ihren bissigen Humor zu spüren bekommen hat. Trotzdem ist sie auf Gesellschaften beliebt und gern gesehen. Allein ihr exotisches Äußeres ist für manchen Grund genug, eine Einladung zu senden und eine leibhaftige Corvae als Attraktion in seinen Hallen zu begrüßen. Sie weiß um diese Unverschämtheit, nimmt sie jedoch mit stoischer Gelassenheit hin, solange sie ihren Zwecken dienlich ist.
Ihr Haar ist so schwarz wie ihr Gefieder, das einen grünlichen Schimmer zeigt, der sich in ihren Augen wiederholt. Es ist eine ungewöhnliche Farbe für die Corvae, die ihr auf Rabenhorst viele Verehrer eingebracht hat. Neben dem sehr begehrenswerten Titel, der Einfluss und ein sorgloses Leben verspricht. Eine falsche Versprechung, denn Corielles Leben ist weder einfach noch von Annehmlichkeiten gesegnet. Allerdings hat sie mittlerweile gelernt, den Nervenkitzel zu lieben, den ihre Tätigkeit mit sich bringt und sie geht ihr mit Leidenschaft nach.

Charakterinformation

Hauptcharakter
Valea
Volk
Corvae
Beruf / Rang
Gräfin ;-)
Weitere Charaktere
Asharai Shizar Jasrin
Verfügbarkeit im Spiel
Ich bin ausgelastet, aber für neue Ideen offen.

Persönliche Informationen

Geschlecht
Weiblich