Beiträge von Boreas

    Boras nickte ebenfalls und lächelte Keona aufmunternd zu. "Was auch der Grund war weßhalb wir bei euch ebenfalls erst einmal vorsichtig waren. Keonas letztes Treffen mit Verwandeten endete damit das sie im Kerker landete und die Situation nur noch mehr verschlimmert hat." erklärte er betrübt, weil er wusste wie sehr es Keona verletzt hatte zu erfahren, das sie Hyram verurteilt und in den Kerker geworfen hatten und es ihr auch offen vor die Nase gehalten hatten, dass er ihretwegen dort war. "Sie nutzen Hyram um an Keona heranzukommen." er schüttelte nur den Kopf sah dan zu Narean. "Aber das wird sich schon bald ändern, das werden wir nicht läünger zulassen. Ich sammle gerade ein paar Leute ein darunter jemanden der dieses Schiff Kampftauglich macht." Seine Haltung und Stimme hatte sich dabei deutlich verändert. Die Entschlossenheit war nur zu deutlich aus seiner Stimme zu vernehmen während er wieder Keonas blick sucht. "Und dann werden wir Hyram da raußholen, niemand sollte so weggesperrt werden und schon gar nicht wenn er nichts verbrochen hat, sondern im Gegenteil, lediglich ein Unrecht verhindert hat." Bei jedem Wort wurden seine Stimme entschlossener.

    Boreas lachte kurz auf. "Ja ich denke, dass ist jetzt wohl überflüssig." stimmte er zu und nickte dann ebenfalls Gaveen zu der näher kam. "Natürlich, lasst uns in die Kapitänskajüte gehen, dort sollten wir ungestört sein. Dann wandte er sich kurz seiner Schulter zu. "Ipati sagst du ori bitte bescheid das sie auch kommen und den anderen Entwarnung geben soll." DAmit führte er die beiden Männer erneut in seine Kajüte, die wie ihm beim eintreten wieder einfiel, nicht sonderlich aufgeräumt war, was ihm durchauß sichtlich unangenehm war. An manchen Stellen hatten Chispa und Ipati ganze arbeit geleistet wodurch man ein paar verkokelte Stellen sehen konnte und einige durcheinandergeworfene Blätter bei denen er noch nicht dazu gekommen war sie wieder aufzuheben. Zudem war natürlich auch ihre Bettstatt noch nicht gemacht. Normalerweise wäre ihm das recht egal gewesen, doch vor Keonas Onkel und vorallem vor dem anderen Kapitän, fühlte er sich dabei unwohl und hob im vorbeigehen die Blätter auf. "Mit einem ungestümen Windgeist an Bord, ist es nicht ganz so einfach Ordnung zu halten." versuchte er entschuldigende Worte zu finden. Beließ es dann aber dabei und bot den beiden stattdessen einen Sitzplatz an. "Wieviel ist euch denn bereits bekannt? Was Hyram betrifft." er hielt kurz inne als er Schritte hörte die näher kamen, als jedoch Ori hereinkam sprach er einfach weiter. "Wissen wir selbst auch nicht alles, aber ein paar wichtige Infos konnten wir aufgreifen. Keona..." er deutete auf die imemr noch als Ori verkleidete. "kann, die Einzelheiten aber sicher besser erklären." sagte er noch während er ihr aufmunternd zulächelte. "Sie sind auf unserer Seite." stellte er zudem nocheinmal explizit fest.

    Boreas ließ sich von dem älteren Kapitän ohne widerstand mitnehmen und ging mit ihm so etwas Abseits, so dass man sie nicht wirklich würde Reden hören. Bei dessen Worten entspannte er sich dann schließlich noch mehr. Damit wurde seine Vermutung bestätigt, dass es sich hier nicht um Feinde sondern vermutlich eher um Verbündete handelte. Zufrieden lächelte er. "So wie das Schicksal seltsame Wege geht so führt uns auch Lilliande oft auf seltsame Pfade und manchmal ähnlich wie Selurian und Alaria werden durch sie das eine oder andere mal auch unterschiedliche Welten auf diese Weise zusammengeführt." Obwohl er sich mittlerweile ziemlich sicher war, dass er in dem Mann keinen Feind sehen musste, führte er ihre angefangene Vorsichtige Art ersteinmal Fort. "Auf diese Weise lässt sich auch der eine Teil beantworten. Der andere ist wie ihr schon erwähntet ist unsere Crew auch unsere Familie und deren Nahestehende Personen für uns genauso wichtig wie die die uns Nahe stehen. Deßhalb werde ich auch kein Unrecht an dem Rest ihrer Familie zulassen." Erklärte er weiter auf welcher Seite er sich befand und gab damit wohl eindeutig klar wie er sich diesbezüglich Positioniert hatte und das er sich wohl auch nicht davon abbringen lassen würde.

    Als Keona unter Deck verschwunden war, fühlte er sich schon wieder selbstsicherer. "Ja ist sie wirklich. Eine ganz besondere Person." sagte er verschmitzt lächelnd. Irgendetwas an dem wie der Mann es sagte ließ ihn vermuten, dass dieser schon längst mehr ahnte als er offen zeigte. "Leider musste sie recht viel mitmachen und ist deßhalb etwas schweigsam, aber ich würde für sie meine Hand ins Feuer legen. So wie auch für den Rest meiner doch noch recht kleinen Crew, dass es sich bei ihnen um großartige Personen handelt." Dieses Spiel konnte man auch von zwei Seiten spielen. Er wartete regelrecht auf eine Gefühlsregung des anderen. "Sollte mich der Wind einmal nach Yelindea führen würde ich mich geehrt fühlen euer Angebot anzunehmen. Je nachdem wie sich meine Stoffe verkaufen könnte es sogar recht bald wieder der Fall sein." Dann leerte er sein Glas. "Ihr erwähntet etwas von Familienangelegenheiten? Ich will mich natürlich nciht aufdrängen, aber da ihr meine Familie gut kennt ist es das mindeste an Höflichkeit zu Fragen. Mein Onkel zieht mir sonst beim nächsten Treffen die Ohren lang." Etwas das durchauß nicht der unwahrheit entsprach wenn acuh aus anderen Gründen. Ja auch er tat seiner Familie im Moment nicht wirklich einen gefallen. Kurz mochte man womöglich einen Anflug von Sorge in seinem Gesicht sehen, während er an die Gefahr dachte in die er seine Familie womöglich brahcte.

    Auch hier entging ihm die seltsame Anspielung der beiden Männer und der mehr oder weniger abprupte wechsel, der vom ersteren ablenken sollte nicht. Wirklich Sinn ergab es aber für ihn erst, als Ipati ihm ins Ohr flüsterte. Wäre er den kleinen Windgeist nicht mittlerweile doch schon so gewohnt und hätte der Windhauch sie nciht schon ein wenig angekündigt, hätte er vermutlich probleme gehabt nicht zu erschrecken. So konnte er aber nahezu unbeirrt fortfahren. Trank einen Schluck von seinem Weinglas um ein paar Augenblicke mehr zu gewinnen und wandte sich dann wieder an Keona. Es wäre sicherlich nicht gut wenn sie hier erkannt würde und nach dem letzten zusammentreffen mit ihrer Familie musste er mit dem schlimmsten rechnen, auch wenn ihm der Onkel jetzt nicht wie jemand vorkam der seine eigenen familie ausliefern würde, aber erste Eindrücke konnten schließlich auch täuschen. "Ori könntet ihr vielleicht unsere Mitreisenden noch über die Momentane Situation aufklären. Nicht das sie sich Sorgen machen." Eine durchauß gute entschuldigung weßhalb sich Keona aus seiner Sichtweite bewegen sollte wie er fand. "Wir haben vor kurzem noch ein Gäste aufgenommen die uns bei der Überfahrt begleiten, aber zumindest einer von den beiden ist nicht gerade sehr Gesellschaftsfähig, deßhalb hatte ich sie gebeten erst einmal unter Deck zu bleiben bis die Situation geklärt ist." Erklärte Boreas sich entschuldigend bei den anderen beiden Männern. Zwar wäre es nicht im geringsten seine Pflicht gewesen, etwas über seine Gäste preiszugeben, dennoch wollte er möglichst Argwohn und Neugier der beiden Männer gar nciht erst aufkommen lassen.

    Zustimmend nickte Boreas, bezüglich der genaueren Ausführung über die Streiterei der Mannschaft. Eigentlich war es fast schändlich wie Boreas fand, als Selurianer schlecht über Alaria zu reden, immerhin war sie die große Liebe ihres eigenen Gottes und wenn man bedachte was dieser alles getan hatte um ihre Gunst zu erringen, konnte sich Boreas kaum vorstellen, dass er es gut heißen würde wenn schlecht über sie Geredet wurde. Dennoch war es natürlich nicht sonderlich intelligent einen Delfin nicht wieder frei zu lassen und wenn man dabei bedachte wie schlimm der Sturm die Mannschaft erwischt hatte und wie sehr sie seitdem vom "unglück" gestraft gewesen waren konnte man mitunter durchauß glauben, dass Alaria mit ihre Finger im Spiel hatte. Nichts destotrotz folgte er dann dem gekonnten Griff des Händlers deine Flasche herauß zog und folgte den beiden Männern zurück auf die Wolkentänzer.

    Drüben angekommen überreichte der Kapitän auch Keona ein Glas und sie stießen an. "Auf den Zusammenhalt des Windvolkes und das ihre bald wieder Wind in und unter euren Segeln habt." stimmte Boreas mit ein und bemerkte aus den Augenwinkeln die plötzliche Veränderung in Keonas Haltung. Irgendwas stimmte nicht, aber er konnte nicht definieren was... Er hatte sich eigentlich mehr sorgen bezüglich des jungen Syreniae gemacht, aber der schien Keona keinerlei Kopfzerbrechen bereitet zu haben, doch nun schien sie dann doch ziemlich verschreckt.

    "Was war denn eigentlich euer Reiseziel." Versuchte Boreas die Aufmerksamkeit der beiden Männer bei sich zu behalten, denn er vermutete, dass dem anderen Kapitän auch Keonas reaktion aufgefallen war, schließlich war ihm auch sonst bisher kaum etwas entgangen, zumindest machte es den Anschein dafür.

    Die Metallmanschetten ablegend, folgte Boreas dem Kapitän wieder in das Besprechungszimmer und nickte. "Zu einem guten Wein kann ich wohl schwerlich nein sagen." Wieder wanderte sein Blick über die nun deutlich entspannteren Züge der Männer. Die Aussicht darauf, dass zumindest der größte Teil repariert werden konnte, der nötig war um das SChiff wieder fahrtüchtig zu machen und die offensichltich besser werdende Stimmung der Mannschaft, die von draußen zu hören war, schien auch die Männer hier drinnen zufrieden zu stimmen. "Ich denke Ori hätte wohl gegen einen Wein auch nichts einzusetzen. Bei Niiv Salandis bin ich mir im MOment nicht sicher, aber ich denke sowieso das sie es erst einmal bevorzugen würde, sich mit der Mannschaft zu unterhalten. Hab ich richtig gehört, dass es eine Art debatte zwischen den Alaria und den Selurian Anhänger gibt?" fragte Boreas offensichtlich wirklich interessiert daran und etwas Kopfschüttelnd. "Aber Ausnahmesituationen, bringen eben jeden zum Denken. Was genau ist euch eigentlich passiert?"

    "Vielleicht bleibst du erstmal an Niivs Seite Ori. Ich kümmer mich um Zorak und Minea und dann werden wir schauen ob wir die flüsternde Inki wieder fahrtüchtig bekommen." Boreas folgte der Geste und stieg auf die Planke und war mit wenigen Schritten auf der anderen Seite angekommen. Ging weiter in richtung der Treppe ehe er sich umdrehte und mit einer kurzen Handbewegung die Männer anhielt. "Nur einen Moment bitte, ich warne nur die Gäste vor, sie sind mitunter etwas schreckhaft." Meinte Boreas grinsend und ließ es absichtlich übertrieben geheimnisvoll klingen, sodass die Männer die den Kapitän begleiteten es mehr als Witz verstanden, denn es ernst nahmen. Lediglich Narean schien sich davon nicht wirklich ablenken zu lassen und setzte einen Blick auf, der Boreas nur zu deutlich verriet, dass er nicht glaubte, dass es ein Scherz war sondern es wohl wirklich etwas mit den Gästen auf sich haben musste. Dennoch sagte dieser nichts dazu und wartete mit seinen Männern oben. Während Boreas nach unten verschwand und dann kurz darauf die Tür in die Mannschaftskajüte öffnete. "Zorak, Minea Chispa, schreckt euch nicht, wir sind auf ein anderes Schiff getroffen, dass Schiffbruch erlitten hat. Wir helfen ihnen mit einigen Vorräten und Materialien aus um ihr Schiff zu reparieren. Am Besten bleibt ihr vorerst mal hier."

    Zorak gab ein sichtlich unzufriedenes Brummen von sich und als Boreas die Tür wieder geschlossen hatte, legte sich der massive KÖrper des Bären wie aus Trotz direkt an die Tür. Sollten die Fremden doch erstmal versuchen hier rein und zu MInea zu kommen. Wenn sie das vorhatten müssten sie ihn erst mal davon wegkriegen.

    Daraufhin erschien Boreas wieder an Deck und deutete dem Kapitän und seinen Männern ihm zu folgen. "Sie möchten lieber ungestört bleiben. Ich hoffe ihr seht es ihnen nach, aber kommt nur mit ich zeige euch was ihr schonmal mitnehmen könnt." Damit führte er alle nach unten ins Lager und kurze Zeit später maschierten zwei der vier bereits schwer beladen mit einem großen festgezurrten Haufen aus Leinenstoff wieder nach oben und nur wenig später folgten die anderen zwei ebenfalls mit Leinenstoff beladen, gefolgt von ihrem Kapitän der einige Holzbretter trug und Boreas der ein altes leeres Fass geschultert hatte und einer metallmanschette in der anderen Hand. "Ja das Fass könnt ihr auf jedenfall auch noch ausschlachten fürs Holz, die anderen Bretter, soll sich euer Zimmermann ansehen ob er die noch rbauchen kann. Wie gesagt da das Schfif erst großflächig repariert wurde im letzten Hafen, haben wir nicht all zu viel Material mitgenommen."

    "Da werden wir uns shcon einig werden." stimmte Boreas zu bezüglich der vergütung. Vorrangig war hier ohnehin die Hilfe für die Leute in Seenot, so war es einfach üblich unter Windvölklern. Klar war eine gewisse Gewinnsumme auch nicht schlecht, aber je nachdem wie viel sie aufbringen konnten würde er ihnen die Materialien auch einfach zum einkaufspreis zur verfügung stellen. Als die Männer angetrabt kamen und der Kapitän vorschlug die Männer gleich einmal arbeiten zu lassen stimmte ihm Boreas auch dahingehend zu. "Um so schneller seid ihr wieder Seetauglich. Am besten lasst ihr mich nur erst einmal vorgehen. Ich habe noch Gäste an Bord, die nicht genau wissen was im Moment los ist. Ich sollte ihnen nur einmal Bescheid geben. Habt ihr genug Männer das sie auch Essen zubereiten können? Oder sollen wir das erst mal übernehmen. Ich denke euren Männern würde eine warme Mahlzeit sicher gut tun und die Arbeitsmoral würde sicher auch gleich steigen, wenn in bälde etwas gekochtes zur Verfügung steht?" Für einen Moment schien der andere Kapitän verwirrt zu sein ob der Gäste, vermutlich weil die Wolkentänzer schlicht und ergreifend eigentlich kein Passagierschiff war, andererseits schien dieser dem auch nicht sonderlich viel beachtung zu schenken.

    "Natürlich geht nur vorrauß, wir wollen unsere Retter schließlich nicht verschrecken." gab er milde lächlend zurück während der Kapitän als auch seine Männer Boreas richtung Reling folgten wo Keona gerade dabei war Niiv an Bord des anderen Schiffes zu führen. Boreas wartete zusammen mit dem anderen Kapitän bis Keona sie hinüber geführt hatte und ihr kurz bescheid gab das Boreas und der Kapitän des anderen Schiffes sich vor ihnen befanden."Darf ich euch Niiv Salandis vorstellen? Eine Alaria Priesterin die momentan mein Schiff mit ihrer Anwesenheit beehrt." sagte er und ging bei dem letzten stück näher an die Reling und half Niiv zusammen mit Kona von der Planke die doch ein Stück weit herabging, da die beiden Schiffe nicht vollends gleichhoch waren. "Niiv darf ich euch Zural Narean vorstellen. Kapitän der flüsternden Inki."

    "Mein Onkel, hab ihn schon lange nicht mehr gesehen." Bestätigte er die annahme des anderen Kapitäns. "Die Qualität seiner Stücke wird von Kunden hoch gelobt, er und mein Vater stehen soweit ich weiß nach wie vor ein wenig im Wettstreit wer nun der bessere Händler ist. Falls ihr ihn mal wieder seht richtet ihm bitte einen Gruß von mir aus." fügte Boreas noch an und folgte dem Mann in den Raum.

    Im Gegensatz zum Kapitän der trotz der Situation ein souveränes und zuversichtliches Gesicht aufgesetzt hatte, waren bei den anderen beiden deutliche Sorgenfalten zu erkennen. Boreas grüßte auch den anderen Windvölkler und nickte ob den besorgten Worten der beiden Männer. "Ich denke die Stimmung der Mannschaft sollte sich bald wieder heben." gab Boreas mit einem deut auf die Fässer bekannt, die gerade an Bord gebracht und geflogen wurden.

    Auch dem Zimmermann schüttelte Boreas die Hand, nachdem dieser eine Liste an seinen Kapitän gereicht hatte und nahm dann eben diese ebenfalls in Augenschein. "Na, ihr habt Glück, ich bin im selben Gewerbezweig wie mein Vater geblieben. Der großteil davon sollte wirklich kein Problem darstellen, ich habe Ballen mit ausgezeichnetem Leinentuch fast etwas zu edel gewoben für Segel, aber sicher deutlich Widerstandsfähiger als Bettlaken." faste er die Worte auf, die der Zimmermann betont hatte und lächelte zuversichtlich. "Eisenmanschetten und Seile sollten wir auch noch soweit in der Rückhand haben, das wir euch wieder Seetüchtig machen. Lediglich beim Holz bin ich mir nicht so sicher ob wir noch genug haben, unser eigentlich vor kurzem angeheuerter Zimmermann, musste kurz vor unserem Aufbruch doch wieder abheuern und deßhalb haben wir nicht all zu viel da fürchte ich, nur was man eben für das schlimmste Aufbewahrt, aber Seetüchtig wird man euer Schiff damit schon wieder bekommen. Fürs fliegen wirds aber fürchte ich wohl nicht reichen." gab Boreas seine grobe Einschätzung der Vorhandenen Ressourcen die sie abgeben konnten bekannt. "Wie sieht es denn mit euren Lebensmittel vorräten aus? Streng Rationieren musstet ihr ja schon, wenn man die Stimmung der Mannschaft in betracht zieht." Er reichte dem anderen Kapitän die Liste zurück.

    Die Zusammenfassung des Syreniae bestätigte was selbst der Blick aus der Entfernung schon verraten hatte. Seenot, war hier als Beschreibung wirklich mehr als angebracht. Mal abgesehen davon, dass das Schiff zumindest noch schwimmtauglich war, war sonst nicht viel an funktionalität übrig geblieben. Der Anblick der erledigt wirkenden Mannschaft, ließ schließlich seine Bedenken erstmal in den Hintergrund treten. Kein Kapitän der etwas auf sich hielt konnte in so einem Fall und sei die Gefahr üfr eine Falle noch so groß, einer Mannschaft in solcher Notlage einfach den Rücken kehren. Er deutete Keona an das sie Ankern und die Segel großteils einholen sollte und hob dann ebenfalls grüßen den Arm zum Kapitän. Während er das Steuer feststellte und sich auf den Weg zur Reling machte begleitet von dem Syreniae, der durchauß nervös wirkte. "Ahoi, Käptn Narean. Euer Schiff hat es wirklich ganz schön erwischt, aber schäbig würde ich ihn dennoch nicht nennen." Während Boreas zusammen mit dem Syreniae die breite Planke entgegennahm. "Aber gerne nehme ich die Einladung an." Er warf einen Blick über die Mannschaft und konnte den Unmut und die unzifriedenheit regelrecht noch von den Gesichtern ablesen, auch wenn einige nun Hoffnungsvoll zu ihm hinüber blickten. "Für die Reparatur lassen sich sicher einige Leinen bei uns findne die wir abgeben können. Aber ich denke erst mal sollten wir dafür Sorgen, das eure Männer was zu Essen und trinken, bekommen." sagte er zu dem anderen Kapitän, während er den Fuß letztlich von der Planke auf dessen Schiff setzte und ihm die Hand reichte, welche dieser auch freundlich ergriff. Ein sympathischer Mann wie Boreas fand, gepflegt und freundlich trotz der schwierigen Lage und seine Mannschaft war offensichtlich, trotz der Situation noch unter seinem Kommando, was deutlich für ihn sprach. Bei vielen kam es nach einem Schiffbruch wie diesem oftmals schon nach kurzer Zeit dazu, dass der Kapitän ob schuld oder nicht des Kommandos enthoben oder sogar über Bord geworfen wird und danach der Frachtraum geplündert wird. Dennoch hätte die Stimmung hier an Bord vermutlich nciht mehr all zu lange gehalten. "Wenn zwei, drei eurer Männer helfen könnten, dann zeigt euch Ori." Boreas deutete auf Keona. "Wo es bei uns etwas zu essen und trinken gibt." Er sah das der andere Kapitän bereits wiedersprechen wollte deßhalb fügte Broeas noch ehe dieser etwas sagen konnte an. "wir haben glücklicherweise erst vor kurzem unsere Vorräte aufgefüllt und diesmal Sicherheitshalber sogar mehr als üblich. Also macht euch erst mal keine Sorgen deswegen, eure Mannschaft kann eine Extraration vertragen während wir klären was ihr alles braucht." Dann drehte er sich zu Keona. "Bring mal bitte ein Fass, Kartoffeln Trockenfleisch und zwei Fässer Wasser hier rüber." Der Kapitän hatte inzwischen bereits zwar erst widerwillig, mit einem weiteren Blick auf seine Mannschaft dann aber doch einwilligend drei Leute, den jungen Syreniae eingeschlossen ausgewählt, die offensichtlich auf die erlaubnis von Boreas oder Keona warteten um auf das andere Schiff wechseln zu dürfen. "Das ist Oritheya meine Steuerfrau, wenn ihr so nett wäret ihr ein wenig beim tragen zu helfen." wandte sich Boreas an die drei Männer und deutete damit an das sie das andere Schiff betreten sollten, was diese auch mit deutlich fröhlicheren Gesichtern als noch eben taten. Aussicht auf Essen und nicht abgestandenes Wasser konnte eben doch wunder wirken.

    Sie kamen dem Schiff langsam näher und wie es sich gebührte kam bereits kurze Zeit später ein Bote geflogen, der höflich und etwas vorsichtig darum bat an Bord kommen zu dürfen. Na zumindest dessen unsicherheit, die nicht gespielt schien, sprach eher dafür, dass es sich um eine wirkliche Seenot handeln musste. "Erlaubnis erteilt, kommt an Bord, ihr habt hier nichts zu befürchten." Boreas neigte kurz freundlich den Kopf zum Gruß ohne die hände vom Steuer zu nehmen, da sie nun bereits langsam neben das andere Schiff kamen. "Ich bin Kapitän Boreas Phoenias und das hier ist die Wolkentänzer. Mal sehen ob wir euch helfen können. Seid ihr in den Sturm gekommen?" richtete er seine Frage an den landenden Syreniae. Trotz dessen, dass seine Vorbehalte bezüglich einer Falle, langsam schwanden, war er trotzdem immer noch in bereitschaft einfach die Hebel zu ziehen um die Wolkentänzer vom Wasser abheben zu lassen. Zumindest waren sie was das anging sogar im Vorteil, denn der Wind bließ zwar sanft aber dennoch aus ihrem Rücken kommend. "Wie lautet die Nachricht eures Kapitäns?" Boreas sah den Syreniae erwartungsvoll an.

    Als Keona oben angekommen war und ihrereseits die Lage erfasst hatte wandte er sich kurz um. "Ich bin gleich wieder an Deck, beginn schon mal das Schiff fahrbereit zu machen und warn am besten auch die anderen beiden das sie vorerst wohl besser unter Deck bleiben." Damit verschwand Boreas in der Kapitänskajüte und nach einer Weile mit nicht ganz so ordentlichem Kleidungsstil wie sonst, da es schnell gehen musste, kam er wieder an Deck und half Keona dabei den Anker einzuholen. "Dann wollen wir mal sehen was bei diesem Schiff im argen liegt. Ich bezweifle zwar das uns wirklich Gefahr von den Leuten dort droht, sie sehen eher Schiffbrüchig aus, aber seid trotzdem darauf vorbereitet, dass es eine FAlle sein könnte!" Gab Boreas kurzerhand das Kommando und eine Erklärung vorallem für Niiv über das weitere vorgehen ab. Damit setze er die Segel in den Wind und steuerte langsam auf das treibende Schiff zu.

    Von der ungewohnt unsanften art geweckt zu werden, schreckte Boreas regelrecht ein Stück hoch und musste sich für einen Moment orientieren ehe er den Ort zuordnen konnte. Es dauerte noch einige weitere Momente ehe Keonas Worte in seinem Kopf Sinn ergaben und er sie zuordnen konnte. Doch als er schließlich das Pfeifen hörte, sprang er regelrecht hoch. Er schnappte sich nur seine Hose striff sie über und rannte dann an Deck. "Weck die anderen auf, entweder es ist ein Falle, oder da draußen braucht jemand Hilfe." Seinen Pistolengurt hatte er noch geschnappt und der Waffengurt samt Rapier war ohnehin noch an der Pistole befestigt gewesen, dennoch hätte er lieber sein gesamtes Outfit angezogen, als so hinauszustürmen, doch sollte man sie aufgespürt haben und es eine Falle sein, dann wollte er lieber früher, als später Wissen mit was für einer Art SChiff es zu tun haben würden. Denn um den Anker zu lösen und zu fliehen, wäre es vermutlich ohnehin schon zu spät.... Also würden sie sich Notfalls freikämpfen müssen. Dem Pfeifton nach musste das Schiff noch einige Entfernung zu ihnen haben und dem kaum merklichen lauter werden des Pfeiftons nach, bewegte es sich nciht sonderlich schnell was durchauß für eine tatsächliche Notsituation des anderen Schiffs sprach.

    Oben angekommen suchte sein Blick das Wasser ab bis er das Schiff endlich gefunden hatte. Damit bestätigte sich aber auch sein erster Eindruck. Dieses SChiff würde keine gefahr für sie darstellen. Vielleicht lauerten andere darauf, was allerdings eher unsinnig war, sie hätten schließlich genauso gut angreifen können, ohne sie vorzuwarenen. Doch das Schiff, das langsam auf sie zutrieb, oder obwohl auch das nciht ganze, denn es schien auch nicht mehr sehr manövrierfähig, hatte scheinbar einen großteil seiner Segel verloren. Boreas hob den Arm zum Gruß und wartete dann das keona auch an Deck kam. Er würde sich nun doch noch anziehen gehen bevor sie auf die anderen trafen. Sie schienen nicht in direkter Notlage und sie müssten ohnehin erst das Schiff wieder fahrtbereit machen um zu den anderen zu gelangen.

    Boreas schenkte Ipati einen gespielt beleidigten Blick als Keona erwähnte wie sie ihn wohl mal genannt haben mochte, strich ihr dann aber vertraut übers Haar als sie sich zu ihm setzte. Chispa schien heute mehr Wein abbekommen zu haben als Ipati, oder er vertrug es einfach noch schlechter als sie, stellte Boreas gedanklich fest und merkte zufrieden wie sich die Stimmung zunehmend entspannte. Minea begann nach einer kurzen Pause wieder damit die seltsamen Laute von sich zu geben mit der sie sich mit Zorak unterhielt und Boreas vermutete, dass sie ihm einfach die ganze Zeit das gespräch übersetzte. Sicherlich eine ganz schön mühsame angelegenheit, aber sie schien es nicht zu stören. Zorak hingegen hatte ein Auge geschlossen und schien mehr zu dösen als sich wirklich an dem Gespräch beteiligen zu wollen, was natürlich auch wieder nur über Minea ging und schon allein deßhalb wohl gehemmt wurde. Dann hörte er Keonas frage und sah sie für einen Moment fast schon irritiert an. Warum genau diese Frage? War sie nur vorsichtig? Traute sie seinem Urteil nicht oder war sie womöglich sogar eifersüchtig weil es sich um eine Frau aus Boreas vergangenheit handelte? Andererseits wusste Keona ja gar nicht wie eng Zisch und er sich standen, auch wenn da keinerlei Gefühle im spiel waren wie bei Keona und ihm jetzt, waren sie doch wie Bruder und Schwester und es gab wohl nicht viele außer seiner Familie die so viel von ihm wussten wie Zisch. Umso neugieriger wartete er ohne etwas dazu zu sagen ab, wie sich das Gespräch wohl entwickeln würde...

    Boreas musste grinsen bei Chispas selbstbeschreibung, erhob jedoch erst mal keine Einwände und wartete bis er geendet hatte. Ihm entging nicht, dass die beiden Frauen ziemliche Hemmungen zu haben schienen, was das Beschreiben anging, was einerseits verständlich, andererseits in seinen Augen aber recht unnötig war. Zwar wurden die beiden Frauen gsucht, aber ihre nahmen und die Beschreibung Windmagierin Syreniae und Feuermagierin aus Rosendrie an Bord von Boreas würde mehr als nur ausreichen um jeglichen Tatverdacht auf dieses SChiff zu lenken, besonders wenn es von einer Priesterin kam... Ob sie nun das äußere auch noch beschreiben konnte oder nicht spielte da gar keine Rolle, im Gegenteil würde sie wohl eher als Freundin dieser Leute wirken lassen. Auch Mineas zurückhaltende Art und Reaktion auf Chispas freizügige Erklärung war verständlich, allerdings waren die Fuchsohren, für NIiv, selbst wenn sie davon wusste, mit sicherheit das am weningsten deutliche Merkmal, die Aura müsste die Priesterin wohl viel deutlicher fühlen und über kurz oder lang hätte Niiv dazu vermutlich auch Fragen gestellt, deßhalb beschloss Boreas das nun zu übernehmen. Zwar fand er es für sich selbst unüblich eine wirkliche Vorstellung seiner Crew zu übernehmen, da sie sich normalerweise alle selbst vorstellten, aber in diesem Fall und vorallem gegenüber einer Priesterin schien es sogar geziemlich zu sein, diesen Part als Kapitän zu übernehmen. Er räusperte sich kurz um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.


    "Ich denke ihr müsst euch alle keine Sorgen machen, was die Beschreibung eures Äußeren gegenüber Niiv angeht. Ich hätte meine Meinung sie mitzunehmen auch nicht geändert wenn sie sehen hätte können und außerdem würde dass, was sie jetzt schon weiß längst ausreichen um uns mehr als nur leichte Probleme zu schaffen. Also spielen diese Mehrinformationen keine Rolle, im Gegenteil sie helfen vermutlich dabei das sanfte Band weiter zu einem Tau zu verknüpfen, so wie es bei gemeinsamen Schiffsreisenden eben sein sollte." eröffnete er kurz seine Ansprache, gab Niiv Zeit sich mit dem Kopf zu ihm zu wenden. Dann sah er kurz zu Keona. "Als erstes hätten wir Keona. Sie ist eine Syreniae mit sehr schönen großen schwarzen Flügeln und glattem Haar das bis zu den Schulterblättern reicht in beinahe der selben Farbe, sodass der Ansatz der Flügel und das Ende der Haare oftmals fast einen fließenden übergang bilden. Sie ist nur ein klein wenig größér als ihr. Sie hat dunkelgraue Augen und eine schlanke Gestalt, wie es den meisten Syreniae eigen ist." sagte er lächelnd an Keona und Niiv gewandt ehe sein Blick sich auf Ipati kurz richtete.


    "Ihr Windgeist Ipati ist in etwa so groß wie euer Kopf. Sie wirkt meist ein wenig durchscheinend und hat die Gestalt einer jungen hübschen Frau. Wenn sie wütend wird, können sich aber ganz schöne Gewitterwolken bilden und dann wirkt sie oftmals gar nicht mehr so friedlich." zog er die kleine Windelementar etwas auf.


    "Dann haben wir Chispa der sich ja schon selbst ausgezeichnet beschrieben hat, der in etwa auch die Körperliche Größe von Ipati hat, wenn auch ein wenig größer, dessen Mut und Beschützerinstinkt allerdings so groß ist, das er regelrecht über sich hinauswächst." versuchte er die Tatsachen wieder etwas klarzustellen, ohne Chispas Erklärung zu schmälern.


    "Schließlich haben wir Minea und Zorak. Minea ist etwa einen halben Kopf kleiner als ihr und kommt aus Ji San. Sie hat sehr helle Haut, ebenfalls schwarzes Haar wie Keona und wie Chispa bereits erwähnte, sehr flauschige Ohren, die aber wohl eher die Ohren eines Fuchses und nicht einer Katze sind. Sie ist zudem ein Mensch und keine Cathshyrr, auch wenn das wohl bei vielen der erste Gedanke ist. Vielleicht habt ihr schon von den Ki gehört, aber lasst euch nicht von den Gerüchten und den Seemansgarn über die Ki täuschen, sie ist fürsorglicher und menschlicher, als die meisten Personen die ich bisher getroffen habe und auch wenn sie die erste Ki ist die ich kennenlernen darf, weiß ich, dass auch mein Vater mit dem einen oder anderen sehr gute Handelsbeziehungen führt und er immer in hohen Tönen von ihnen gesprochen hatte. Er hat sie sogar öfters als Beispiel angeführt, wie wenig man auf Vorurteile geben sollte."


    Er ließ Niiv einen Moment Zeit damit sie nicht vollends mit den Informationen überflutet wurde.


    "Zorak hingegen ist im Moment ein Bär und zwar wirklich ein gewaltiger, selbst im vergleich mit anderen Bären, würde ich schätzen das er wohl die meisten überragen würde. Er hat dunkelbraunes Fell und allein sein Kopf ist so groß wie Mineas Oberkörper." Versuchte er Niiv die größe des Bären begreiflich zu machen. "In seiner menschlichen Gestalt ist er über zwei Meter groß und überragt uns alle hier an Bord, er ist sehr muskulös und in Sachen Kraft und Konstitution kann ihm hier wohl keiner das Wasser reichen. Sein Haar hat die selbe Farbe wie sein Fell und auch seine goldenen Augen bleiben in beiden Gestalten gleich."


    "Zu guter letzt wäre da noch ich." sagte er grinsend. "Wie bei meinem Volk üblich, ist es schwer die Haarfarbe festzumachen, da wir sie nach belieben verändern können, im normalfall trage ich sie jedoch weiß und zu zöpfen geflochten, in die alles mögliche eingeflochten wird, außerdem halte ich das dennoch oftmals freiheitsliebende Geflecht noch mit einem Stirntuch zurück, damit mich das Schulterlange Haar nicht in der Sicht oder beid der Arbeit am Schiff behindert. Ich bin um etwa einen halben Kopf größer als ihr und ich würde mich auch eher schlank gebaut beschreiben."


    Ihm war die kurze aufflackernde Traurigkeit in Niivs stimme nicht entagangen, deßhalb vermied er es auch erneut auf die Zeit vor ihrer Erblindung zu sprechen zu kommen, was natürlich in manchen Fällen leichter gewesen wäre um vergleiche anzustellen, aber er hoffte das er so einen groben Überblick über seine Mannschaft gegeben hatte. "Aber vielleicht beschreibt mich ja noch jemand anderer für euch, ich denke das fällt meist einfacher, als sich selbst darzustellen, schließlich hat man von sich selbst oftmals ein anderes Bild, als man nach Außenhin ausstrahlt." fügte er lächelnd hinzu und war froh durch diese Vorstellung und das gute Essen, zeitweilig von den Gedanken abgelenkt zu werden, die sich zuvor immer wieder eingeschlichen hatten.

    Boreas Gedanken waren abgeschweift, bereits kurz nachdem das Thema von Keona abgekommen war und auf die Elementargeister gewechselt hatte. Viel zu viel ging ihm durch den KOpf während er das Schiff auf den ruhigen Winden vor sich hin segelte. Wie könnte er es schaffen, Hyram zu befreien, verhindern das der Name und Ruf seines Vaters und dem Rest seiner Familie zerstört wurde. Darauf seinen eigenen zu retten, legte er kaum mehr Wert, dnen bei dem was sie unweigerlich vor hatten, würden sie über kurz oder lang ihn mit zum Sündenbock machen... Genau genommen würde er vermutlich Hyrams Platz einnehmen, aber zumindest hoffentlich in Freiheit und wenn er dadurch den Namen seiner Familie retten könnte und Hyram befreien, ohne das er Keona in Gefahr bringen msuste, dann wäre er nur zu gern bereit dazu seinen eigenen guten Ruf zu opfern. Sie alle hier zusammen kämen schon irgendwie über die Runden und letztlich, formte sich sogar ein gewisser Durst nach gerechtigkeit in ihm, welcher alte Geschichten und Bilder an seine früheren Vorbilder wieder hochsteigen ließ. Die Windfalken.... Piraten die sich der Obrigkeit Widersetzten und den Adelsfamilien und deren Ungerechter Behandlung sowie den Zarander den Kampf angesagt hatten und jenes Geld das sie den reichsten stahlen, jenen zurück gaben, auf deren Leid, Mühsal und Schweiß es einst erwirtschaftet worden war und die dennoch ncihts davon zu Gesicht bekamen... Deßhalb schreckte er regelrecht hoch, als er Keonas Hand an seinem Oberarm fühlte und musste sich erste einen Moment ordnen bis ihre Worte Sinn ergaben. Er versuchte ein kurzes Lächeln um Zeit zu gewinne, was jedoch nicht so ganz gelingen wollte, da ihm bei seinen Gedanken gar nicht zum Lächeln zu mute war und schüttelte schließlich kurz den Kopf, zwar mehr um den KOpf freizukriegen als als antwort, aber dennoch passte es auch zu seinen Worten. "Nein, danke... Ich denke solange der Wind so ruhig bleibt, könnt ihr euch alle erst mal ausruhen und von dem Schrecken erholen." Diesmal lächelte er sie aufmunternd an und das Lächeln gelang diesmal auch wieder. "Vielleicht könnten Minea und du ja wieder etwas zu essen zubereiten, ich denke eine feste warme Mahlzeit im Magen würde uns allen nicht Schaden nach dem ganzen Trubel."

    Auch weiterhin hört er der erzählung von Keona zu. Das sie einen Stadtteil von Rosendrie brennend zurückgelassen hatten, lag ihm zwar auf der Zunge, da er Niiv gesagt hatte die Wahrheit zu sagen, doch daKeona es für sich behielt und die Frage nicht an ihn gerichtet war, schwieg er auch zu dem Thema. Rosendrie war wahrlich nciht gerade ein Beispiel ihres guten Willens gewesen, auch wenn er selbst eigentlich kaum damit zu tun hatte... Aber letztlich hätte er sich nciht von Keona abfüllen lassen dürfen und sie aufhalten müsse. So war er damals beinahe zu spät gekommen und wäre Minea nicht gewesen, hätte er Keona vermutlich für immer verloren.,, "Also seit unserem Aufbruch, waren wir Hauptsächlich in NIralenar, da dort mein Hauptabsatzmarkt ist und weil man dort nicht nach den beiden sucht und selbst wenn sich das ändern sollte, ist Niralenar groß genug, als das solche Gesuche im Normalfall in der Masse an Leuten untergehen. Ansonst waren wir noch in Ji San für ein paar Tage um die Seidenstoffe die sie dort produzieren einzukaufen und schließlich für kurze Zeit jetzt in Ilassea." Beantwortete er Niivs Frage. "Ich persönlich war allerdings schon fast in jeder größeren Stadt Belerias. Zumindest in beinahe jeder in der ein Wolkenschiff halten kann." ging er auf den Themenwechsel ein und seine Stimme klang ruhiger und gelassener jetzt, da sie von Keonas Straftaten abkamen. "Ich wurde bereits auf einem Wolkenschiff geboren und vermutlich werdeich irgendwann auch auf einem sterben." sagte er grinsend die Worte, welche zumindest die Männer seiner Familie schon seit generationen zu sagen pflegten.

    "Sie haben zumindest das Geld und die Ressourcen um derartiges durchzuführen und die Drohung von zuvor, scheint mir keine leere gewesen zu sein." stimmte er auf Niivs Aussage zu, ließ die beiden dann aber in ihrem Gespräch in Ruhe. Er selbst wusste ja nur Teile davon. Sie hatten immer mal wieder darüber gesprochen, aber nie so Strukturiert und geordnet wie Keona das jetzt der Priesterin schilderte. Erst als Keona geendet hatte mir ihrer Erzählung, brahcte auch er sich wieder kurz ein. "Sie hatte sich bei der Verfolgungsjagd den Flügel verletzt, hatte also eigentlich kaum noch Chancen zu entkommen und die Art wie die Wachen damals nach ihr suchten, war eben so ähnlich wie auch dieses Mal. Deßhalb empfand ich es als Angemessen, da ich ja mitschuld an ihrer Verletzung war, dass ich mir zumindest ihre Version der Geschichte anhöre, bevor ich sie der Wache übegebe und da ich kurz darauf dann ja Ipati kennengelernt hab, war mir klar, dass an Keonas Seite der Geschichte auf jedenfall etwas dran sein musste. Ipati war damals noch deutlich aufbrausender und wilder als sie es jetzt ist, wo sie sich nicht mehr eingesperrt fühlt." erklärte er auch seinen Teil zu der Geschichte. "Dann waren eben noch die unglücklichen Geschehnisse in Rosendrie, durch die wir zwar Minea kennengelernt haben, aber die für Keonas Reputation nicht gerade förderlich waren.."

    Als die beiden nach oben kamen, erwiederte Boreas das Lächeln von Keona mit einem aufmunternden seinerseits. Sie hielt sich tapfer. Er hatte zwar schon soetwas befürchtet, wie sie nun über ihren Bruder erfahren hatten, aber es dann bestätigt zu bekommen, musste ein wirklich harter Schlag sein für Keona... "Wir sollten vorerst außer Gefahr sein. Zur Sicherheit fliege ich auch einen leichten Umweg, nur falls sie uns auch Piraten auf den Hals hetzen wollen, wie bei meiner Familie. Wenn ihr irgendetwas brauchen solltet, wendet euch ruhig jederzeit an mich oder jemanden von der Crew, außer Zorak wird euch sicher jeder gerne helfen und er würde es vermutlich auch, wenn er uns verstehen könnte..." letzteres fügte er so an, das man ihm durchauß anmerkte, dass dieser Umstand, nciht ganz seinen Vorstellungen entsprach. "Aber Minea ist bereits dabei ihm langsam zumindest einige Worte in Belerianai beizubringen." Erklärte er einfach frei herauß, während er das Steuerrad recht locker im Wind hielt. Das Wetter war sehr ruhig, selbst für einen Tag unter derKuppel. Obwohl die Segel auf volle Fahrt ausgerichtet waren, schienen die sonst vom Wind geräfften Segel beinahe nur zärtlich vom Wind umspielt zu werden und dementsprechend langsam kamen sie auch vorran... Allerdings mochte das gerade für Niiv die das tanzen der Wolkenschiffe auf den Windböen sicherlich noch nicht gewohnt war, durchauß von Vorteil sein. "Es ist recht ruhiges Wetter, aber ich denke in spätestens zwei bis drei Tagen solten wir Niralenar dennoch spätestens erreichen."