Captain Aran Eisenklinge The One and Only Ab 18

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Über mich

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Name: Aran Eisenklinge (Sprechen Sie ihn niemals ohne den Titel Captain an!) :pirat:


Geburtsort: Tarakon, Hauptstadt von Dacori


Alter: irgendwo zwischen 45 und 35


Aussehen: blendend! :pirat2:


Hintergrund:
Aran wurde vor etwa 35 Jahren in Dacoria geboren, genauer gesagt in Tarakon, der größten Stadt in diesem Reich. Wer ihn heute sieht, würde kaum glauben, dass er ein Sohn des Adelsgeschlechts der Eisenklinges ist, doch es mag ebenso unglaublich wie auch wahr sein, denn genau das ist er. Seine Kindheit verbrachte er wohlbehütet in Tarakon, ausgebildet von den besten Lehrern in allen wichtigen Wissensgebieten, aber auch von sehr guten Kampftrainern in der Anwendung der Waffenkunst unterwiesen, denn man muss wissen, dass die Eisenklinges, wie ihr Name schon sagt, sehr gut vom Waffengeschäft leben und ein richtiger Eisenklinge die Gerätschaften, die er da verkauft natürlich auch anwenden können sollte. Zumindest war das die Anweisung seines Vaters, während seine Mutter eher friedliebend und sanft war, jedoch auch nicht als Eisenklinge geboren. Sein Vater wollte einen harten Geschäftsmann und geschulten Krieger aus ihm machen, trotz des jungen Alters, so wie es einst auch mit ihm getan worden war. Doch federte die Liebe der Mutter die Härte des Vaters teilweise ab und die Kindheit von Aran mag so trotz des teilweise harten Trainings als harmonisch bezeichnet werden.


Und doch änderte sich das bald. Aran war gerade 13 Jahre alt, als seine Mutter bei der Geburt ihres zweiten Kindes verstarb. Auch seine jüngere Schwester lebte nur wenige Tage und alsbald spürte er die volle Härte seines Vaters, der ihn zu Höchstleistungen antreiben wollte. Immer mehr bekam er den Eindruck, dass er eine Schande für seine Familie sei, dass jegliche Leistung nicht gut genug war und dass er tun konnte, was er wollte, es war niemals genug für seinen Vater. So mag sich vielleicht auch seine Abneigung gegenüber jeglicher Obrigkeit erklären lassen. Immer öfter lief er fort, trieb sich in den Gassen herum, wurde zu einem Raufbold, eher mit seinen Fäusten arbeitend, als wie es sich für einen Adligen gehört, mit dem Degen. Und immer wieder fanden und brachten die Männer seines Vaters ihn zurück nach Hause, wo ihn nur der Ärger und das Gebrüll des Vaters erwartete und ab und zu auch mehr. So ging es einige Zeit weiter, bis Aran irgendwann für dieses Spielchen zu alt war. Als sein Vater ihn mal wieder zur Ordnung rufen wollte, fing er dessen Hand ab und schlug ihm mit voller Wucht ins Gesicht, dann zog er seinen Degen und forderte seinen eigenen Vater zum Duell. Er stürmte wütend auf seinen Vater zu, doch dieser erteilte ihn mit überlegter Strategie eine Lektion, deren Folge als lange Narbe auf seinem Oberschenkel noch heute sichtbar ist. Sein Vater wollte ihn verstoßen und aus seinem Haus werfen, doch war er zu sehr auf seinen und den Ruf der Familie bedacht.


So traf es sich sehr gut, dass das Nachbarreich Zarkon gerade zu dieser Zeit Dacoria angriff und die dacorische Armee gerade jetzt viele Freiwillige suchte, um die Heimat zu verteidigen. Der Familienvorstand der Eisenklinges entschied, dass auch Aran sich den Verteidigern anschließen sollte und so stand er nur wenige Wochen später selbst direkt an der Front, als der Feind unaufhaltsam auf die Grenzen seiner Heimat zu marschierte. Es entbrannten harte Kämpfe, doch der Gegner rückte immer weiter vor und Kamerad um Kamerad fiel neben Aran. Es war großes Glück, dass er selbst nicht starb. Tapfer kämpfte er und gab nie auf, so dass er sogar kurze Zeit Kommandant eines eigenen Kampfverbandes war. Doch nach einigen harten Jahren des Krieges brachen die Verteidigungslinien zusammen und Zarkon überrannte Dacoria. Aran geriet in Kriegsgefangenschaft, die ihn satte zwei Jahre seine Lebens kostete. Als er freikam, hatten sich die Eisenklingen schon den neuen Herrschaftsgegebenheiten angepasst und lieferte jetzt ihre Waffen auch an die Besatzer. Als Aran davon erfuhr, warf er seinem Vater vor ein Verräter zu sein, schnappte sich seine Sachen und ging fort. Er würde nie wieder zurückkehren...


Über die nun folgende Zeit gibt es nicht allzu viel zu sagen, denn Aran zog ziellos herum und fröhnte den Freuden dieser Welt, zuerst wahrscheinlich nur aus dem Grund, um die Greuel des Kriegs vergessen zu machen und die damit vergeudete Zeit nachzuholen. So trank er Unmengen von Alkohol und lief jedem Rock nach, der sich ihm anbot. Mit krummen Geschäften verdiente er seinen Lebensunterhalt, er begann sich dort heimisch zu fühlen, wo die Gassen dunkel und dreckig waren, denn dort konnte man sehr gute Geschäfte machen. Und auch wenn er seinen Vater verabscheute, so war er jetzt ein wertvoller Kontakt dorthin, wo sich ein normaler Adliger nicht hintrauen würde und so fädelte er noch immer einige kleinere und nicht immer saubere Geschäfte für seine Familie ein. Doch Aran hatte auch das gewisse Talent, es sich immer mit bestimmten Personen und der Obrigkeit zu verscherzen, so dass die Familie beschloss, ihn einer ihrer Händler zur Seite zu stellen, was sollte er auf einem schon für Schaden anrichten. Und es ging auch wirklich eine ganze Weile sehr gut, denn Aran liebte die rauhe See und das Leben auf einem Schiff, hier schien er vorerst seinen Frieden zu finden, fernab von schönen (im Auge des Betrachters) Frauen, arroganten (im Auge des Betrachters) Männern und zünftigen Prügeleien.


Eines Tages war sie See rauh und der Himmel wolkenverhangen. Ein Sturm kündigte sich an und er traf das Schiff schneller als gedacht. "Piraten!", hallte der Ruf übers Deck und Panik machte sich breit, als das Kaperschiff immer weiter aufholte und die ersten Treffer das Holz zerbersten ließen. Und dann enterten auch schon die ersten Piraten das Schiff. Die meisten an Bord waren einfache Seeleute und so dauerte es nicht lange, bis Mannschaft und der Kaufmann gefangen genommen waren, nur Aran wehrte sich und nahm es mit mehreren Piraten gleichzeitig auf, nicht zur Aufgabe bereit. Beindruckt von seinem Mut und seiner Entschlossenheit gab der Kapitän der Piraten den Befehl, diesen Mann lebend zu fangen und an Bord seines Schiffes zu bringen. Also wurde er von einem der Männer abgelenkt, während ein anderer von hinten kam und ihn niederschlag. Als er wieder zu sich kam, befand er sich auf dem Piratenschiff, an Armen und Beinen gefesselt. Der Kapitän machte ihm das Angebot, in seiner Manschaft zu dienen, dafür würde er das Schiff des Händlers und die Mannschaft verschonen. Aran willigte nach kurzen Überlegen ein, es klang nach Abenteuer und da konnte er nur schwerlich widerstehen.


Einige Jahre machte er als Pirat die Weltmeere unsicher, diente sich langsam in der Mannschaft hoch und wenn er nicht auf hoher See war, war er auf den Perleninseln. In Caralorai wurde er ein weithin bekannter Mann, ob seiner Prahlereien, seinen Weibergeschichten und natürlich auch seiner von ihm nie verschwiegenen adligen Abstammung (von der viele glauben, dass sie erfunden war). Er hielt sein Geld nie zusammen, investierte es in Alkohol und Frauengeschichten, die Insel der Piraten bot auch allerlei Gelegenheit dafür harte Münzen zu verprassen. Und deswegen musste man natürlich immer wieder schnell rauf aufs Meer, um nachschub besorgen zu können. Bei einem Raubzug jedoch wurde der Kapitän schwer verletzt und kurz bevor er sein Leben aushachte, übergab er Aran den Befehl über sein Schiff (die Seefee) und bestimmte ihn zum neuen Kapitän. Die Mannschaft fügte sich auch eine ganze Zeit diesem Wunsch und Aran machte mit seinen Mannen das Meer unsicher, wurde auch öfter mal erwischt und musste so manche Nächte in den Kerkern verschiedener Städte und Reiche verbringen, fast schon legendär seine Fähigkeiten, sich bei solchen Dingen aus der Affaire zu ziehen (dass ihm seine Abstammung, seine Familie, dabei sehr oft den Hals rettete, verschweigt er natürlich sehr gerne). Aran wusste, dass er für seine Familie wichtig war, als Außenposten bei den Piraten und das nutzte er sehr gut für sich aus.


Doch sein erster Maat, Cardoso, war schon immer neidisch auf seinen Captain und eines Tages, es ist noch garnicht so lange her, zettelte er eine Meuterei an Bord der Seefee an. Die Mannschaft war es teilweise leid, dass ihr Captain ein solch extremer Exzentriker ist, wie es Aran nunmal war. Und dieses Mal schaffte es Aran nicht, sich aus der Affaire zu ziehen. Sie gaben ihm seinen persönlichen Besitz verschlossen in einer schweren Kiste, ketteten sie Aran an seinen Beinen fest und warfen ihn ins Meer. Und so versank er in den tiefen Fluten und er dachte, dass das nun sein Ende wäre, als es schwarz um seinen Augen wurde und das Wasser seine Lunge füllte. Doch Aran Eisenklinge wäre nicht Aran Eisenklinge, wenn er nicht wieder ein riesen Glück häte, so wachte er einen Tag später auf der Insel unter den Wellen auf, er wusste nicht wie er hierher gekommen war, doch eines war ihm klar: das Schicksal wollte nicht, dass er so schnell starb...

Charakterinformation

Volk
Menschen
Beruf / Rang
Pirat
Verfügbarkeit im Spiel
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Persönliche Informationen

Geschlecht
Männlich
Beruf
Pirat
Hobbys
Brandschatzen