Avlyne Lieblings-Kuriosität™

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Über mich

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Volkszugehörigkeit: Satyr/Cath'Shirr


Herkunft: Nir'alear


Geburtstag: 22. Barask 1221 (Minaril)


Beschreibung des Äußeren: Avlyne ist niemand den man auf den ersten Blick als übliche Schönheit betrachten würde. Sie hat wirklich alle Attribute ihrer Eltern mitbekommen. Die Widderhörner und Ziegenbeine des Vaters und auch die Katzenhaften Augen und auffälligen Krallen der Mutter. Wenn man über die Haut streicht erfühlt man einen feinen samtigen Flaum, der nur in Form eines silbriggrauen Schimmers auf der Haut sichtbar ist.
Die Haare tanzen wie schattierte rote Flammen und scheinen wie ihre Besitzerin immer in Bewegung.
Alles an ihr wirkt weich, rund und üppig, aber trainiert. Alles in allem ist sie trotz ihrer doch sehr exotischen Optik in Ausstrahlung und Aussehen von einer unglaublichen Weiblichkeit und Sinnlichkeit. Aber wer will das bei dieser Herkunft auch verübeln.


Meinungen / Innenleben: Avlyne ist allein aufgrund ihrer Herkunft kein Kind von Traurigkeit. Sie trägt ihre Herkunft voller Stolz. Als eines von vielen Geschwistern, Halbgeschwistern, Nichten, Neffen, Onkels, Tanten, Schwieger- und Stief-Eltern, -Cousinen, -Cousins und unzähligen Anderen in für Außenstehende praktisch nicht nachvollziehbaren Verwandtschaftsverhältnissen stehenden Personen, aufgewachsenen Elternhaus, hat sie immer viel Liebe und Zuneigung erfahren, aber auch gelernt Verantwortung zu übernehmen.
So war es auch nicht verwunderlich dass sie das was ihr in die Wiege gelegt wurde, zu ihrer Berufung machte und fortan als Bardin und Gauklerin durchs leben zog. Avlyne ist der typische lebenskünstler. Sie scheint sich um nichts wirklich Sorgen zu machen und einfach dem zu folgen wohin der Wind sie trägt.


Vielleicht aber gerade aufgrund dessen genießt sie sehr die ruhigen Minuten. Momente der Einsamkeit. Es ist nicht so dass sie dann traurig wäre, aber gelegentlich kann es sehr erholsam sein nicht unterhalten zu müssen und einfach zur Ruhe zu kommen.


In ihr ist aber auch die Seite ihrer Mutter sehr stark. Avlyne ist unfassbar gläubig. Weniger im Sinn von üblichen Gebeten oder Tempelbesuchen. Sie folgt mehr dem was die Urlegenden des Katzenvolks besagen. Sie sind die Augen und Ohren Minarils. Und einer Bardin fällt es nicht schwer auch Geheimnisse zu erfahren. Und gerade Avlyne scheut sich nicht in alem herumzustöbern was sie nichts angeht. Und wenn das heist sich Zutritt zu einem Haus zu verschaffen, so tut sie es.



Aus dem Leben / der Vergangenheit:
Es war ein Gewusel und Geschrei in dem kleinen Haus... den Häusern, die nach und nach zu einem einzigen Hausstand zusammengewachsen waren. Ruhig war es im Grunde nie in dem Haushalt, der keinem echten Nachnamen zugeordnet war. Wäre dies auch schwierig gewesen, da in diesen Mauern, Geschwister, Halbgeschwister von verschiedensten Elternteilen mit Ziehkindern von der Straße und Onkels und Tanten zusammenlebten. Irgendwie war fast jeder hier mit jedem irgendwie verwandt oder verschwägert oder fühlte sich zumindest ziemlich verbunden.
Avlyne war vor der Unruhe aufs Dach geflüchtet, draußen war die Dämmerung bereits weit fortgeschritten. So sehr sie es liebte diesen Trubel um sich zu haben, nie allein sein zu müssen, und so sehr sie die lockere, immer heitere, unfassbar lebendige Atmosphäre und all ihre Verwandten, besonders ihre kleinen Geschwister, liebte, so sehr benötigte sie manchmal ein paar Minuten der Ruhe und einsamkeit. Besonders wenn sie üben wollte.
Sie hatte bisher keinem davon erzählt, warum wusste sie selbst nicht so genau. Vielleicht weil es selbst noch so ungewohnt sein sollte dass ihre Stimme wirklich besondere Dinge vermögen sollte.
Viele in ihrer Familie, gerade ihre Geschwister und Halbgeschwister von väterlicher Seite hatten viele schöne Stimmen. Manche waren Barden geworden, oder Gesellschaftsdamen, eine sang auch im Tempel. Welchen hatte sie vergessen. Sie glaubte sich zu erindern dass es der Frohblattsche Tempel war, würde es aber nicht beschwören können.
Im Grunde erinnerte sie sich nicht mehr so genau wo und wie sie Mijaligi begegnet war. Es war einer der Abende in einem Gasthaus der besonders auschweifend und ertragreich waren.
Am Nächsten Tag hatte er sie aufgestöbert und seitdem übte sie mit ihm. Er hatte ihr erklärt dass ihre Stimme Dinge bewirken könnte wenn sie nur eifrig übte. Sie selbst war jedesmal aufs neue wieder erstaunt wie unfassbar die Stimme diesen schrumpeligen alten Gefährten war.



Einige Jahre später:
Wieder saß Avlyne auf dem Dach. SIe war geflüchtet. Vor sich, vor Lucius, vor der Verantwortung, vor allem. Herrje wieso hatte sie auch dieses unfassbare Talent sich immer die verkehrten Männer zu suchen. Ihresgleichen war nicht gemacht für sowas. Und die wenigstens konnten sich mit einem Lebensstil wie bei ihr zu Hause abfinden.
Wollte sie das im Grunde aber überhaupt? Nein eigentlich wollte sie doch nur jemand der sie liebte, den sie liebte, dem sie treu sein könnte. Aber irgendwie tief drin meldete sich wieder das Bauchgefühl. Es würde nicht funktionieren.
Sie war die letzte die jemandem Vorhaltungen über Treue machen dürfte.
Trotzdem hatte Lucius das alles akzeptiert. Sogar ihre ständigen Eskapaden und ihre Eifersüchteleien. Aber am Ende... es war hr einfach wieder doch zu verbindlich gewesen, zu spießig und er ihr langweilig.
Wieso waren Männer nie eine Herausforderung?


Ach was sollte es weiter Trübsal zu blasen. Sie hatte gehört es wäre ein Fest bei der Familie Rosenblum. Sie waren zwar nicht wirklich politisch wichtig, aber immerhin wohlhabende Kaufleute. Da gab es sicher etwas abzugreifen und außerdem hatte sie von einer Schatzkarte gehört die der Hausherr in seinem Schlafzimmer versteckt hatte.
Also durch die Hintertür, dem Küchenjungen schöne Augen gemacht, leise hinaufgeschlichen und eilig das Schlafzimmer durchwühlt. Gerade in dem Moment wo sie die Karte in der Sockenschublade entdeckt hatte ging die Tür auf. Mit einem raschen Satz rettete sie sich unters Bett. Zum Glück war das kleine Vergnügen zwischen dem Hausherren und einem weiblichen Gast nicht von langer Dauer.
Um so besser, sie konnte dieses Wissen vielleicht beizeiten noch nutzen.
Also hinunter zu den Gästen gemogelt, sich den nächstbesten unwissenden naiven Jüngling geschnappt und ihn schnell überzeugt dass sie eine angemessene Begleitung für ihn wäre. Der Verdienst ihrer kleinen Gesangsdarbietung war akzeptabel und der junge Bursche rasch abgeschüttelt nachdem sie ihm ein paar Gläser Wein zu viel eingeflöst hatte.
Aber nun zurück auf ihrem Dach, war die Welt wieder irgendwie leer. Sollte das alles gewesen sein?

Charakterinformation

Hauptcharakter
Avlyne
Volk
Mischwesen
Mischwesen
Cath'Shirr/Satyr
Beruf / Rang
Bardin/Zaubersängerin
Verfügbarkeit im Spiel
Ich bin ausgelastet, aber für neue Ideen offen.

Persönliche Informationen

Geburtstag
5. Juli 1981 (39)
Geschlecht
Weiblich