Keona Saldari Oreithyia Tori

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  • aus Vogelfrei gerade mit Nistplatzsuche
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Über mich

Über mich

Im Großen und Ganzen würde man Keona als typische Syreniae beschreiben, sie ist von schlanker Gestalt und besitzt einen wohlgeformten Körper, wenn auch ein wenig üppiger als das Idealbild der Syreniae vorgibt. Ihr langes tiefschwarzes Haar fällt ihr in großen seidigen Wellen über den Rücken, meistens trägt sie es locker zusammengebunden in kunstvoll gedrehten Strähnen die von braunen Seidenbändchen zusammen gehalten werden. Hier und da schimmern kleine kupferfarbene Schmuckstücke die sorgsam ins Haar geflochten worden sind.


Ihren Rücken zieren zwei kräftige schwarze Flügel, lediglich die langen Schwungfedern glänzen auf der Innenseite in der Farbe Smaragdgrün.


Keona trägt meistens Kleidung für kältere oder raue Tage, oder kurz gesagt ihre Reisekleidung. Diese besteht aus einer champagner-farbenen lockeren Tunika die an den Armen und den Seiten mit dunkelbraunen Lederbändern geschnürt werden. Eine enge Hose, die aus dem gleichen Leder wie die Bänder zu bestehen scheint,
wird von einem schönem Gürtel gehalten, auf dem eine edle grüne Stickerrei eines Efeus zu sehen ist. Ihre zwei schlichten Dolche trägt sie Rechts und Links an der
Hüfte in kleinen mit Kupfermalereien verzierten Lederscheiden am Gürtel.


Um den Hals trägt sie an einem Seidenband eine schöne schwarze in sich gewundene Muschel die im Inneren perlmutartig schimmert.


Zu guter Letzt darf auch ein Reisemantel mit Kapuze nicht fehlen, dieser ist aus gewachstem regenabweisendem Leder und innen mit grüner Seide gefüttert. Das Rückenteil besteht aus drei großen Bahnen, sodass er sich schnell anlegen lässt und trotzdem die Schultern bedeckt, ohne das die Flügel an Beweglichkeit einbüßen müssen. Der Mantel wird nur mit einer breiten Schärpe aus festem Stoff in der Hüfte zusammengebunden und schmiegt sich elegant bis zu den Knien reichend an Keonas Körper.


Sandalen aus dunkelbraunem geöltem Leder, sorgsam um ihre Waden gebunden, runden das ganze Bild ab.


Ihre Habseeligkeiten bewahrt Keona in einem mit breiten Riemen verstärktem Rucksack auf. Dieser besteht aus einem festen Stoff in dunkelgrüner Farbe und hat in etwa die Form einer länglichen Birne, dieser passt perfekt in die Kuhle zwischen ihre Flügel ohne zu scheuern und bietet im unteren Bereich trotzdem genug Staurraum. Dieser Rucksack ist ihr ein und alles, sie hat darauf ihre Fundsachen
sorgsam festgebunden darunter waren schöne Muscheln in allen Variationen, farbige Vogelfedern, rohe Bernsteine und kleine Kristalle.


Beschreibe sein Innenleben, seine Meinungen, wie andere ihn wahrnehmen:
So sehr sie jedoch nach einer volkestypischen Syreniae aussieht, genau das Gegenteil verbirgt sich in ihrem Inneren. Sie hält nicht viel von Regeln und dem gesellschaftlichem Zeremoniell, wurde
aber in diese Welt hineingezwungen und darin gedrillt sich standesgemäß zu verhalten. Gelegentlich bricht dieses Verhalten unabsichtlich aus ihr heraus, antrainiert aber ungewollt. Was sie trotz ihrer warmen freundlichen Art ein wenig kühl und distanziert wirken lässt. Im Innern ist sie ein Freigeist der am liebsten Neues entdeckt, und sich gerade zu überschwänglich über Kleinigkeiten freut und stets glitzernde und schöne Sachen sammelt wie eine Elster.
Nach und nach lernt sie schließlich Ihre Freiheit zu genießen und probiert ständig Neues aus und legt Alte Verhaltensweisen ab, was zu unvorhergesehen Entscheidungen führen kann.


Ihr Windgeist Ipati spiegelt nach außen so ziemlich alles wieder was Keona im Inneren immer unterdrücken musste. Sie ist wild, aufbrausend und impulsiv, manchmal ein bisschen frech, Regeln kümmern sie nicht viel.


Erzähle uns ein wenig aus dem Leben Deines Charakters / seiner Vergangenheit:
Keona wuchs als drittes Kind der Familie Saldari auf, die in der Hafenstadt Yalindea eine große Flugschule führt.
Hier lernen die jungen Syreniae das Fliegen unter schwierigen Bedingungen, die Aufwinde an der Klippe waren tückisch und für unerfahrene gefährlich.
Keonas Leben so wie auch das ihrer Geschwister war von ihrem Eltern bis aufs penibelste durchgeplant, um ihrem Zukünftigem auch gerecht zu werden, schickte man sie auf die Akademie wo auch recht früh ihr potential zur Windmagierin erkannt und sie zu einer solchen ausgebildet wurde und ihren Windgeist Ipati an sich band.
Ihre Mutter Keldrea Saldari, sorgte dafür das Keona und ihre 3 Geschwister sich stets an Ettikette und Zeremoniell hielten, sogar am heimischen Tisch und unterrichtete sie streng in Tradition und höfischem Auftreten.
Nach außen hin wirkte sie wie eine wohlerzogene zuvorkommende Tochter der Famile Saldari.


Doch in ihr tobt ein Sturm, ein wildes Durcheinander eingepfercht in einen Käfig aus Regeln und Zeremoniell wild aber gebändigt, dressiert und unterdrückt.
Immer weiter angestachelt von ihrem Windgeist, suchend nach Freiheit und Abwechselung unternahm sie des öfteren heimliche Ausflüge rund um Alaneya und überredete sogar, wohlwissend entgegen dem Willen ihrer Eltern,
ihren ältesten Bruder Hyram dazu ihr das Kämpfen mit dem Dolch beizubringen. Anders als die "normalen" Syreniae sehnte sich Keona nach anderen Ländern und anderen Völkern ,doch Keonas Leben war ihr vorgegeben und so fügte
sie sich in ihr Schicksal.
Doch Ipati hielt es nicht aus, sie wollte weg und dem Freiheitsdrang in Keona Luft machen. Immer öfter drängte sie, sie doch ihre Sachen zu packen und zu verschwinden eben alles hinter sich zu lassen.
Mit den Monaten wurde sie unleidlich. Immer wieder sorgte Ipati für kleine Probleme und spielte Streiche. Anfänglich nur in der Familie, doch dann nahm sie die Festlichkeiten und Zeremonien ins Visier.
So schubste sie mit einem Windstoß den Diener, der gerade ein paar Höflingen auf einer Jubiläumsfeier Wein anbot und alle ihre Kleidung dunkelrot färbte. Auch Zeremonielle Tänze und Gesänge störte in dem sie Frisuren verwehte
und Querflöten schreckliche Töne entlockte.



Schließlich kam der Tag an dem Ipati aus ihren Streichen bitteren Ernst machte. Keonas Vater betreute gerade in der Flugschule eine kleine Gruppe 10 jähriger Adelstöchter auf die Keona kurz ein zusätzliches Auge werfen sollte,
und ehe sie auch nur hätten eine Feder rühren können, hatte ein von Ipati verursachter starker Windstoß ,die Gruppe außeinander getrieben von denen sich drei gerade noch an den nahen Klippen hatten festhalten können,
doch die Vierte stürtze in ein Luftloch und fiel mehrere Meter tief ehe sie ihre Schwingen auseinander brachte.
Zu spät um sich gänzlich abfangen und zu landen fiel sie bäuchlings auf einen der unteren Felsen und brach sich mehrere Rippen. Noch am selben Abend trieb Hyram sie hektisch zur Eile an und drückte ihr ihren vollgepackten
Rucksack in die Hand und warf ihr den Umhang unsanft über die Schultern. Aus dem Nachbarsaal drangen fremde Stimmen wütende Drohungen die von den Saalwänden widerhallten.
Keona bekam es mit der Angst zu tun. Hyram zog Keona aus der Flügeltür hinaus auf einen großen efeuumrankten Balkon, die Stirn waren in tiefe Sorgenfalten gelegt. Seine langen glatten schwarzen Haare wehten hinter ihm her als
er seine kräftigen schwarzen Schwingen ausbreitete und mit ihr in die kühle Nachtluft davon flog. Die ganze Zeit sprach er kein Wort.



Keona sah Ipati nicht, doch spürte sie ihre Anwesenheit. Nun hatte sie ihren Willen. Leicht triumphierend flog Ipati hinter den beiden her. Sie war sich keiner groben Schuld bewusst, hatte sie es doch für Keona getan.
Es ging einmal quer über die Stadt, sein Ziel war der Hafen. Keona rollten Tränen über die Wangen. Das würde der Ruin für die ganze Familie werden und sie war schuld an dem ganzen Schlamassel. Sie hatte ihren Windgeist
nicht unter Kontrolle... sie hätte früher gehen sollen, nie hätte sie gedacht das Ipati ihrer Forderung so drastisch durchsetzen würde. Keona hatte Angst und machte sich Vorwürfe. Mitten in den Gedanken zog sie auf einmal Hyram
in den Landeanflug, er steuerte zielsicher auf den Pier zu und landete dort vor einer Taverne.
" Es tut mir leid, ich wollte das ni..." stammelte sie unter Tränen und setzte weiter an sich zu entschuldigen.
" Sschhh ..Schon gut", erklang seine ruhige melodische Stimme und streichte ihr die Tränen von der Wange.
" Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie verlangen das du Alaneya verlässt. Ganz gleich ob es deine Schuld oder Ipatis war. Wenn du hier bleibst wird es nicht bei Knochenbrüchen bleiben Keona, heute Nacht bleibst hier in der Taverne und morgen Früh nimmst du das erste Schiff das ausläuft."
Er drückte ihr einen schweren Geldbeutel in die Hand.
"Aber hier ankern nur Handelschiffe! Ich glaube nicht das sie.." wieder unterbrach er sie während sie den Kopf schüttelte und ihn ängstlich in seine silbernen Augen blickte.
"Händler wollen Gewinn machen, es ist egal was sie transportieren, mein Erspartes reicht locker für eine mehrwöchige Überfahrt und um dir ein Neues Leben aufzubauen." Er nahm sie in seine Arme. " Schicke Nachrichten für mich an
diese Taverne. Sie werden mich erreichen. Die Götter sollen dir den Aufwind geben den du brauchst, kleine Elster. Vielleicht kannst du eines Tages zurück kehren. ". Er löste sich als die Tür der Taverne aufging.
"Hyram?! was bei den Göttern.. "
Ein Syreniae in Hyrams Alter trat in Nachtleinen heraus und Laternenlicht viel auf die gepflasterte Straße und hielt auf die zwei zu.
" Was ist passiert ? Meine Gäste erzählen sich schon den ganzen Tag die verschiedensten Gerüchte! Üble Gerüchte sag ich dir!"
" Ich habe keine Zeit. Ich muss zurück, die Gemüter sind am kochen ich muss Vater und Mutter unterstützen. Berome hast du ein Zimmer für heute Nacht? "und deutete auf Keona.
Berome nickte ehe Hyram mit kräftigen Flügelschlägen in der Nacht verschwand.

Charakterinformation

Hauptcharakter
Keona
Volk
Syreniae
Beruf / Rang
Windmagierin
Verfügbarkeit im Spiel
Ich stecke mitten in einer Story, aber bin noch offen für neue Mitspieler.

Persönliche Informationen

Geschlecht
Weiblich
Wohnort
Vogelfrei gerade mit Nistplatzsuche
Beruf
Selbstständig
Hobbys
Kreatives Improvisieren ( Zeichnen, Basteln,Nähen,Kunsthandwerk